"Zuerst schlichten, dann richten": nach diesem Prinzip verpflichten nationale Gesetzgeber die Parteien bestimmter Rechtsstreitigkeiten vor Klageerhebung ein einigungsbasiertes Streitbeilegungsverfahren zu durchlaufen. Obligatorische vorprozessuale Streitbeilegungsverfahren sind regelmäßig rechtspolitisch umstritten, grundsätzlich jedoch mit höherrangigem Recht vereinbar. Bislang weitgehend ungeklärt ist hingegen das Verhältnis dieser Vorverfahren zu den Verfahrenskoordinationsvorschriften der Art. 29-34 Brüssel Ia-VO bzw. Art. 27-30 LugÜ. Julian Duventäster untersucht, ob ein Kläger, der ein…mehr
"Zuerst schlichten, dann richten": nach diesem Prinzip verpflichten nationale Gesetzgeber die Parteien bestimmter Rechtsstreitigkeiten vor Klageerhebung ein einigungsbasiertes Streitbeilegungsverfahren zu durchlaufen. Obligatorische vorprozessuale Streitbeilegungsverfahren sind regelmäßig rechtspolitisch umstritten, grundsätzlich jedoch mit höherrangigem Recht vereinbar. Bislang weitgehend ungeklärt ist hingegen das Verhältnis dieser Vorverfahren zu den Verfahrenskoordinationsvorschriften der Art. 29-34 Brüssel Ia-VO bzw. Art. 27-30 LugÜ. Julian Duventäster untersucht, ob ein Kläger, der ein vorprozessuales Streitbeilegungsverfahren einleitet, damit die europäische Rechtshängigkeitssperre auslöst und dadurch einem Verfahren Priorität sichert.
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Veröffentlichungen zum Verfahrensrecht / VVerfR 194
Geboren 1992; Studium der Rechtswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universitÿt Heidelberg und der Aberystwyth University, Wales; 2018 Erste juristische Prÿfung; 2018-2021 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Hogan Lovells sowie am Institut fÿr auslÿndisches und internationales Privat- und Wirtschaftsrecht, Universitÿt Heidelberg; 2021 Promotion; Rechtsreferendariat am Landgericht Heidelberg.
Inhaltsangabe
Einführung § 1 Der "Kampf ums Recht": Ein Auslaufmodell? § 2 Der "Kampf ums Gericht": Ein Zukunftsmodell? § 3 Vorprozessuale Streitbeilegungsverfahren und europäische Rechtshängigkeitssperre § 4 Gang der Darstellung Erster Teil: Grundlagen der Verfahrenskoordination im europäischen Zivilprozessrecht § 5 Ratio der Verfahrenskoordination § 6 Elemente der Rechtshängigkeitssperre § 7 Durchbrechungen des Prioritätsprinzips § 8 Zwischenergebnis Zweiter Teil: Modelle vorprozessualer Streitbeilegungsverfahren im europäischen Rechtsraum § 9 Schweiz § 10 Deutschland § 11 Frankreich § 12 England und Wales § 13 Modelle vorprozessualer Streitbeilegungsverfahren im europäischen Rechtsraum Dritter Teil: Prioritätssicherung durch vorprozessuale Streitbeilegungsverfahren § 14 Der für die Rechtshängigkeitssperre maßgebliche Zeitpunkt als "Kardinalfrage" im "Wettlauf um den Gerichtsstand" § 15 Das "verfahrenseinleitende Schriftstück": Individualisierung des Streitgegenstands als Funktionsbedingung der Verfahrenskoordination § 16 "Gericht" als Schlüsselbegriff der Rechtsprechung § 17 "Gericht" als Systembegriff des europäischen Zivilprozessrechts § 18 Prioritätssichernde Wirkung eines freiwilligen Schlichtungsverfahrens nach Art. 198 f. ZPO-CH § 19 Prioritätssicherung durch obligatorische vorprozessuale Streitbeilegungsverfahren § 20 Alternative Lösungsansätze de lege ferenda Vierter Teil: Schlussbetrachtung
Einführung § 1 Der "Kampf ums Recht": Ein Auslaufmodell? § 2 Der "Kampf ums Gericht": Ein Zukunftsmodell? § 3 Vorprozessuale Streitbeilegungsverfahren und europäische Rechtshängigkeitssperre § 4 Gang der Darstellung Erster Teil: Grundlagen der Verfahrenskoordination im europäischen Zivilprozessrecht § 5 Ratio der Verfahrenskoordination § 6 Elemente der Rechtshängigkeitssperre § 7 Durchbrechungen des Prioritätsprinzips § 8 Zwischenergebnis Zweiter Teil: Modelle vorprozessualer Streitbeilegungsverfahren im europäischen Rechtsraum § 9 Schweiz § 10 Deutschland § 11 Frankreich § 12 England und Wales § 13 Modelle vorprozessualer Streitbeilegungsverfahren im europäischen Rechtsraum Dritter Teil: Prioritätssicherung durch vorprozessuale Streitbeilegungsverfahren § 14 Der für die Rechtshängigkeitssperre maßgebliche Zeitpunkt als "Kardinalfrage" im "Wettlauf um den Gerichtsstand" § 15 Das "verfahrenseinleitende Schriftstück": Individualisierung des Streitgegenstands als Funktionsbedingung der Verfahrenskoordination § 16 "Gericht" als Schlüsselbegriff der Rechtsprechung § 17 "Gericht" als Systembegriff des europäischen Zivilprozessrechts § 18 Prioritätssichernde Wirkung eines freiwilligen Schlichtungsverfahrens nach Art. 198 f. ZPO-CH § 19 Prioritätssicherung durch obligatorische vorprozessuale Streitbeilegungsverfahren § 20 Alternative Lösungsansätze de lege ferenda Vierter Teil: Schlussbetrachtung
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