Was glaubt Hans Küng ganz persönlich? Er gilt als universaler Denker unserer Zeit; seine Bücher sind in hohen Auflagen in vielen Sprachen über die Welt verbreitet. Doch dieses Buch ist anders, auch wenn es auf seinem gesamten Werk aufbaut. Es ist das persönliche Glaubensbekenntnis eines Mannes, der das theologische Denken weltweit stärker verändert hat als andere. Wenn man aber die ganze gelehrte Wissenschaft, die theologische Formelsprache, die kunstvollen Theoriegebäude, wenn man das alles hinter sich lässt, was bleibt dann als Kern des Glaubens? Was brauche ich für mein Leben? Was ist mir…mehr
Was glaubt Hans Küng ganz persönlich? Er gilt als universaler Denker unserer Zeit; seine Bücher sind in hohen Auflagen in vielen Sprachen über die Welt verbreitet. Doch dieses Buch ist anders, auch wenn es auf seinem gesamten Werk aufbaut. Es ist das persönliche Glaubensbekenntnis eines Mannes, der das theologische Denken weltweit stärker verändert hat als andere. Wenn man aber die ganze gelehrte Wissenschaft, die theologische Formelsprache, die kunstvollen Theoriegebäude, wenn man das alles hinter sich lässt, was bleibt dann als Kern des Glaubens? Was brauche ich für mein Leben? Was ist mir unverzichtbar? Von "Lebensvertrauen" über "Lebensfreude", "Lebenssinn" und "Lebensleid" schreibt Küng und schreibt so eine "summa" seines Glaubens - und Lebens.
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Autorenporträt
Hans Küng, geboren 1928 in Sursee/Schweiz, ist Professor Emeritus für Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen und Ehrenpräsident der Stiftung Weltethos. Er gilt als einer der universalen Denker unserer Zeit. Sein Werk liegt im Piper Verlag vor. Zuletzt erschienen von ihm "Was ich glaube" - sein persönlichstes Buch -, "Erlebte Menschlichkeit", der dritte Band seiner Memoiren, sowie "Sieben Päpste". Weiteres zum Autor: www.weltethos.org
Rezensionen
Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension
Wie ein neuer Sampler eines etwas müden Langzeitpopmusikers kommt Otto Kallscheuer vor, was Hans Küng da unter dem Titel "Was ich glaube" an Reden und Aufsätzen versammelt. Es geht wieder einmal um den "kleinsten gemeinsamen Nenner" aller möglichen Religionen, um "ein lebensbejahendes Ethos" und um Menschlichkeit. Evergreens, nichts Neues halt, konstatiert der Rezensent, während er lässig im Takt des Küng of Weltethos wippt. Aber für Kallscheuer klingt das alles eher nach Fahrstuhlgedudel als nach Rock 'n' Roll oder gar E-Musik. So bleibt ihm etwa der Begriff "Leben", der ein Leitmotiv von Küngs Schriften darstelle, allzu unbestimmt. "Wer sich von solch sanften Wortteppichen emporheben lässt, der wird auch Küngs nächste CD wieder einlegen", bilanziert Kallscheuer.