Hass, dieser Band beinhaltet eine Sammlung phänomenologischer, philosophischer, soziologischer, psychoanalytischer und kulturwissenschaftlicher Überlegungen zu diesem Gefühl, aber auch zu Strategien seiner Bewusstmachung gegen kulturelle Verdrängungstendenzen etwa in der Vermittlung der NS-Zeit oder in der gegenwärtigen interkulturellen Auseinandersetzung. Alle Beiträge sind um das Veranstaltungs- und Kulturprojekt Hass des Bremer Kulturensembles am Klinikum Bremen Ost von 2006 entstanden.Hervorgegangen aus dem Öffnungsgedanken der Psychiatrie, entwickelte sich aus dem ursprünglichen Kunst- und Geschichtsprojekt ein Kulturveranstaltungskonzept, das die Grenzen der Selbstbezüglichkeiten der disziplinierten Diskurse, wie von Wahn und Norm, Künsten und Wissenschaften, über den Zusammenhang von Kultur-Identität-Krankheit auslotet.Stephan Uhlig, Musiker, künstlerischer Mitarbeiter und Veranstalter interdisziplinärer Kultur- und Konzertprojekte an den Grenzen von Wissenschaft und Kunstam Klinikum Bremen Ost, seit 1987 Leiter des Haus im Park, das mit dem Öffnungsgedanken der Psychiatrie ein facettenreiches Kulturprogramm entwickelte.
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