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Pathogene Bedrohungen für die Artenvielfalt tragen erheblich zum Aussterben von Gemeinschaften und Arten bei. Für Amphibien ist der Chytridpilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) die größte Bedrohung. Die Wirt-Pathogen-Dynamik zwischen Amphibien und Bd ist noch nicht vollständig verstanden, jedoch haben aktuelle Studien gezeigt, dass die Zusammensetzung der mikrobiellen Gemeinschaft auf dem Epidermisgewebe von Amphibien die Resistenz gegen die Krankheit fördern kann. Antidermatophyten-Bakterien können Pilze hemmen, die Keratin aus der Epidermis für ihr Wachstum benötigen. Zwei Arten,…mehr

Produktbeschreibung
Pathogene Bedrohungen für die Artenvielfalt tragen erheblich zum Aussterben von Gemeinschaften und Arten bei. Für Amphibien ist der Chytridpilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) die größte Bedrohung. Die Wirt-Pathogen-Dynamik zwischen Amphibien und Bd ist noch nicht vollständig verstanden, jedoch haben aktuelle Studien gezeigt, dass die Zusammensetzung der mikrobiellen Gemeinschaft auf dem Epidermisgewebe von Amphibien die Resistenz gegen die Krankheit fördern kann. Antidermatophyten-Bakterien können Pilze hemmen, die Keratin aus der Epidermis für ihr Wachstum benötigen. Zwei Arten, Janthinobacterium lividum und Pseudomonas fluorescens, wurden auf Bd-resistenten Amphibien gefunden. In einer Reihe von drei einzelnen Experimenten wurden Bd-anfällige Amphibien (d. h. Lithobates shpenocephalus) sowohl vor als auch nach der experimentellen Infektion mit Bd diesen Bakterien ausgesetzt. J. lividum und P. fluorescens lösten eine starke Immunantwort aus und können daher zur Vorbeugung der durch Bd verursachten Mortalität eingesetzt werden. Umgekehrt erwiesen sich beide Bakterien als unwirksam, wenn sie bei Fröschen angewendet wurden, die zuvor mit Bd in Kontakt gekommen waren. Diese Ergebnisse können genutzt werden, um andere Aspekte der Immunität von Amphibien zu untersuchen, wenn Bd und Bakterien Veränderungen in der Struktur ihrer epidermalen Gemeinschaft hervorrufen.
Autorenporträt
Als Studentin der ersten Generation strebte Alissa danach, einen erfolgreichen Beitrag zur wissenschaftlichen Gemeinschaft zu leisten. Ihre Liebe zu Tieren und ihr Wissen entwickelten sich zu einer Forschung, die sich vom Bundesstaat New York bis in die Karibik erstreckte. Die an ihrer Masterarbeit beteiligten Personen ermöglichten es ihr, sich mit der offensichtlichen Notwendigkeit des Naturschutzes auseinanderzusetzen.