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Militärische Siegesparaden sind politische Inszenierungen, in denen abstrakte Ideen wie Staat oder Nation verkörpert werden. Am Beispiel amerikanischer Paraden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nimmt Sebastian Jobs die beteiligten Akteure und deren Rollen in den Blick. So analysiert er das von zivilen und militärischen Organisatoren vorgesehene Protokoll, aber auch, wie Soldaten und Zuschauerdiese Regeln durch undiszipliniertes Winken oder Lachen durchbrachen und sich die Straße aneigneten. Paraden waren eben nicht nur staatstragende Rituale, sondern auch emotionale Spektakel und damit populärkulturelle Unterhaltung.…mehr

Produktbeschreibung
Militärische Siegesparaden sind politische Inszenierungen, in denen abstrakte Ideen wie Staat oder Nation verkörpert werden. Am Beispiel amerikanischer Paraden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nimmt Sebastian Jobs die beteiligten Akteure und deren Rollen in den Blick. So analysiert er das von zivilen und militärischen Organisatoren vorgesehene Protokoll, aber auch, wie Soldaten und Zuschauerdiese Regeln durch undiszipliniertes Winken oder Lachen durchbrachen und sich die Straße aneigneten. Paraden waren eben nicht nur staatstragende Rituale, sondern auch emotionale Spektakel und damit populärkulturelle Unterhaltung.
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Autorenporträt
Sebastian Jobs, Dr. phil., ist zurzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg "Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs" an der Universität Rostock.
Rezensionen
"Der Autor wirft einen neuen Blick auf ein altes Phänomen, indem er den performativen Charakter der Paraden zum Gegenstand seiner Untersuchung macht. Durch einen innovativen Ansatz und die ausführliche Analyse eines klar umgrenzten Untersuchungsgegenstandes stellt die Arbeit einen spannenden Beitrag zur Geschichte von Militärparaden dar.", H-Soz-u-Kult, 24.05.2013"Der Autor wirft einen neuen Blick auf ein altes Phänomen, indem er den performativen Charakter der Paraden zum Gegenstand seiner Untersuchung macht. Durch einen innovativen Ansatz und die ausführliche Analyse eines klar umgrenzten Untersuchungsgegenstandes stellt die Arbeit einen spannenden Beitrag zur Geschichte von Militärparaden dar.", H-Soz-u-Kult, 24.05.2013