Die Geschichte eines ungeheuren Erfolges: der Rettung eines der weltweit größten Unternehmens und des Erhalts von 320 000 Arbeitsplätzen.
In Zeiten wirtschaftlicher Depression, da die Elefanten der Ökonomie am Boden liegen, Politik und Management hilflos wirken, erzählt Louis V. Gerstner, wie er 1993 den vom Konkurs bedrohten IBM-Konzern übernimmt und in die Gewinnzone zurückführt.
In Zeiten wirtschaftlicher Depression, da die Elefanten der Ökonomie am Boden liegen, Politik und Management hilflos wirken, erzählt Louis V. Gerstner, wie er 1993 den vom Konkurs bedrohten IBM-Konzern übernimmt und in die Gewinnzone zurückführt.
Der Dompteur
Wer Managementbücher liest, wähnt sich bisweilen im Zoo. Anleihen aus der Tierwelt gibt es zuhauf. Auch Lou Gerstner Jr., in schwierigen Zeiten Chef des Computer-Giganten, pardon, -Elefanten IBM, kommt nicht umhin, sich beim animalischen Vokabular zu bedienen. Gerstner selbst ist natürlich der Dompteur.
Beeindruckende Karriere
Eine steile Karriere hatte der Autor bereits hinter sich: Mit 35 Jahren war er als Seniorpartner bei McKinsey ausgestiegen, um zu American Express in eine leitende Position zu gehen. Weiter ging der Weg zu RJR Nabisco, einem Konsumgüter-Riesen. Von dort schließlich wechselte er 1993 zu IBM, das damals Gefahr lief, von der so genannten New Economy überrollt zu werden.
Innenwelten
Gerstner ist zunächst beeindruckt von den Arbeitsabläufen und dem bisweilen eigenartigen Gebaren innerhalb der Firma. Dabei wäscht er auch gern schmutzige Wäsche. Wenn er etwa vom obersten Personalchef erzählt, der für seine nächsten Angestellten ein 60-seitiges Manual verfasst hatte, wie mit ihm umzugehen sei: Man sollte zuckerfreies Kaugummi immer zur Hand und eine Ersatzpackung in der Schublade haben, denn der Chef kaute gern. In erster Linie aber bekommt der Leser in diesem Buch viel mit von Selbstverständnis und Arbeitsweise eines Topmanagers. Letztlich gibt der Erfolg Gerstner Recht: IBM schaffte den Wiederaufstieg, Arbeitsplätze blieben erhalten. Heute ist IBM wieder eine der wichtigsten Adressen der Computerindustrie. Wie dieser Coup gelang, kann man in diesem durchaus unterhaltsamen Lehrbuch für Manager nachlesen.
(Mathias Voigt, literaturtest.de)
Wer Managementbücher liest, wähnt sich bisweilen im Zoo. Anleihen aus der Tierwelt gibt es zuhauf. Auch Lou Gerstner Jr., in schwierigen Zeiten Chef des Computer-Giganten, pardon, -Elefanten IBM, kommt nicht umhin, sich beim animalischen Vokabular zu bedienen. Gerstner selbst ist natürlich der Dompteur.
Beeindruckende Karriere
Eine steile Karriere hatte der Autor bereits hinter sich: Mit 35 Jahren war er als Seniorpartner bei McKinsey ausgestiegen, um zu American Express in eine leitende Position zu gehen. Weiter ging der Weg zu RJR Nabisco, einem Konsumgüter-Riesen. Von dort schließlich wechselte er 1993 zu IBM, das damals Gefahr lief, von der so genannten New Economy überrollt zu werden.
Innenwelten
Gerstner ist zunächst beeindruckt von den Arbeitsabläufen und dem bisweilen eigenartigen Gebaren innerhalb der Firma. Dabei wäscht er auch gern schmutzige Wäsche. Wenn er etwa vom obersten Personalchef erzählt, der für seine nächsten Angestellten ein 60-seitiges Manual verfasst hatte, wie mit ihm umzugehen sei: Man sollte zuckerfreies Kaugummi immer zur Hand und eine Ersatzpackung in der Schublade haben, denn der Chef kaute gern. In erster Linie aber bekommt der Leser in diesem Buch viel mit von Selbstverständnis und Arbeitsweise eines Topmanagers. Letztlich gibt der Erfolg Gerstner Recht: IBM schaffte den Wiederaufstieg, Arbeitsplätze blieben erhalten. Heute ist IBM wieder eine der wichtigsten Adressen der Computerindustrie. Wie dieser Coup gelang, kann man in diesem durchaus unterhaltsamen Lehrbuch für Manager nachlesen.
(Mathias Voigt, literaturtest.de)
