1990 wurde in Amerika die "Dekade des Hirns" ausgerufen. Zehn Jahre später erklärten auch in Deutschland führende Hirnforscher eine "Dekade des menschlichen Gehirns". Mit neuester Technologie wollten sie "dem Gehirn beim Arbeiten zusehen", Ursachen krankhafter Fehlfunktionen ergründen und Aufschlüsse über mentale Prozesse wie Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Sprache gewinnen. Revolutionäre Erkenntnisse über das Wesen höherer kognitiver Leistungen lieferten sie bis heute nicht, auch wenn manche Neurowissenschaftler dies anders sehen. Für Kultur- und Geisteswissenschaftler ist…mehr
1990 wurde in Amerika die "Dekade des Hirns" ausgerufen. Zehn Jahre später erklärten auch in Deutschland führende Hirnforscher eine "Dekade des menschlichen Gehirns". Mit neuester Technologie wollten sie "dem Gehirn beim Arbeiten zusehen", Ursachen krankhafter Fehlfunktionen ergründen und Aufschlüsse über mentale Prozesse wie Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Sprache gewinnen. Revolutionäre Erkenntnisse über das Wesen höherer kognitiver Leistungen lieferten sie bis heute nicht, auch wenn manche Neurowissenschaftler dies anders sehen. Für Kultur- und Geisteswissenschaftler ist menschliches Denken und Wissen das Ergebnis kulturgeschichtlicher Entwicklung, die mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht entschlüsselbar sei. Wie aber ist die Verbindung von Körper und Geist vorstellbar? Jede mögliche Antwort ist Vorstellung oder Gedanke und beantwortet daher die Frage nicht wirklich. Ist das gelebte Leben die Antwort?
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Autorenporträt
Der Autor: Johann Ortner studierte Philosophie, Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Geschichte sowie Literatur- und Sprachwissenschaft an der Universität Wien. Nach zwölf Jahren Lehre und Forschung an verschiedenen Universitäten in Japan, Österreich und den USA beschäftigte er sich mit Theorie und Praxis neurophysiologischer Diagnostik und medizinischer Informatik, organisierte neurowissenschaftliche Kongresse und war Initiator und Herausgeber des russisch-englischen Journals «Neurophysiology» (Moskau, St. Petersburg 1991-1998). In der Forschung und als wissenschaftlicher Berater befasste er sich mit Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von IKT Lösungen, den Grundlagen von Wissensmanagement (Informations-, Organisations-, Netzwerktheorie) und mit Problemen der Organisationsentwicklung (lernende Organisation, Systemtheorie), sowie an der Wirtschaftsuniversität Wien mit Fragen der Lern- und Bildungsforschung.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: Was ist der Unterschied zwischen Information und Wissen? - Wie können wir Wissen erwerben und weitergeben? - Welchen Beitrag leisten Neurowissenschaften, konstruktivistische Erkenntnistheorie, Informationstheorie und Kulturanthropologie zur Frage nach dem Wirklichkeitsgehalt unseres Wissens? - Kann der Mensch ohne den Glauben an ein Jenseits leben?
Aus dem Inhalt: Was ist der Unterschied zwischen Information und Wissen? - Wie können wir Wissen erwerben und weitergeben? - Welchen Beitrag leisten Neurowissenschaften, konstruktivistische Erkenntnistheorie, Informationstheorie und Kulturanthropologie zur Frage nach dem Wirklichkeitsgehalt unseres Wissens? - Kann der Mensch ohne den Glauben an ein Jenseits leben?
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