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Harald Weinrich, einer der großen Literatur- und Sprachwissenschaftler unserer Zeit, hat in seinen Werken viele Themenkreise berührt. 'Tempus', 'Linguistik der Lüge', 'Lethe', 'Knappe Zeit' - schon die Titel seiner berühmten Bücher legen Zeugnis davon ab, wie weit das Spektrum der Fragen reicht, denen der Autor in ihnen nachgeht. Die sinnliche Anschauung, geschärft durch den hermeneutisch geschulten Blick, ist dabei stets ein Kennzeichen seines Stils gewesen.
Ist Goethes Mephistopheles, wie Madame de Staël gemeint hat, ein 'zivilisierter Teufel'? Und wo verlaufen überhaupt die Grenzen von
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Produktbeschreibung
Harald Weinrich, einer der großen Literatur- und Sprachwissenschaftler unserer Zeit, hat in seinen Werken viele Themenkreise berührt. 'Tempus', 'Linguistik der Lüge', 'Lethe', 'Knappe Zeit' - schon die Titel seiner berühmten Bücher legen Zeugnis davon ab, wie weit das Spektrum der Fragen reicht, denen der Autor in ihnen nachgeht. Die sinnliche Anschauung, geschärft durch den hermeneutisch geschulten Blick, ist dabei stets ein Kennzeichen seines Stils gewesen.

Ist Goethes Mephistopheles, wie Madame de Staël gemeint hat, ein 'zivilisierter Teufel'? Und wo verlaufen überhaupt die Grenzen von Gut und Böse im Spiegel der Literatur? Mit solchen und ähnlichen Fragen befaßt sich Harald Weinrich in den zwanzig kurzen Essays dieses Buches. In ihnen greift er weit aus in die Kulturgeschichte, in die Philosophie und Theologie und übergeht auch nicht, neben vielen hellen Erscheinungen, die dunkelsten Jahre der deutschen Geschichte. Immer bleibt jedoch seine Anschauungsbasis die europäische Literatur, betrachtet in einer nahen und dichten Lektüre ihrer großen Werk.
Autorenporträt
Harald Weinrich, geb. 1927, war zunächst als Professor für Sprach- und Literaturwissenschaft an den Universitäten Kiel, Köln, Bielefeld und München tätig. Seit 1992 lehrte er am College de France, Paris, wo er jetzt als Professor für Romanistik emeritiert ist. U.a. sind von ihm erschienen Lethe. Kunst und Kritik des Vergessens ( 2000) und Linguistik der Lüge (2000). Ein vollständiges Schriftenverzeichnis enthält sein Buch Sprache, das heißt Sprachen (Tübingen, 2001).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Intelligent nennt Rezensent Burkhard Müller diese Sammlung aus zwanzig bisher verstreut erschienenen Essays von Harald Weinrich, die von den verschiedensten Punkten ausgehen und sich doch zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen. Mal wählt der Autor den Stilbegriff bei Buffon, dann die Kreuzesinschrift "INRI" und dann wieder das Erdbeben von Lissabon als Ausgangsthema, nimmt dieses jedoch immer zum Anlass, tiefer in die Geistesgeschichte einzutauchen. Sehr klug und aufschlussreich fand das der Rezensent, den zudem Harald Weinrichs leichte und humorvolle Art alte Themen tiefgründig weiterzudenken, sehr beeindruckt haben.

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