In "Wiener Kinder" entfaltet Carl Karlweis ein facettenreiches Porträt der Kindheit im Wien des frühen 20. Jahrhunderts. Durch seine einfühlsame und zugleich präzise Prosa gelingt es ihm, den Leser in die Welt von Kindern einzutauchen, die zwischen Tradition und Moderne, Freude und Kummer, Spielen und Lernen balancieren. Die Erzählungen sind geprägt von einem nostalgischen, aber auch kritischen Blick auf die Gesellschaft, die diese Kinder formt. Karlweis verweben eine Vielzahl von Geschichten, die in ihrem literarischen Stil an die großen Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur erinnern, gleichzeitig aber durch ihre spezifische Wiener Prägung dem Leser ein Unikum bieten. Carl Karlweis, ein bedeutender österreichischer Autor und Pädagoge, lebte und arbeitete während eines Umbruchs in der europäischen Kultur. Seine eigene Kindheit und die Herausforderungen seines Lebens prägten seine Ansichten über die Erziehung und das Aufwachsen. Mit "Wiener Kinder" bietet er nicht nur einen Rückblick auf seine eigene Jugend, sondern auch einen kritischen Kommentar zur gesellschaftlichen Realität seiner Zeit, die durch Veränderungen in den Bereichen Bildung, soziale Strukturen und kulturelle Identität gekennzeichnet war. Dieses Buch ist eine wertvolle Lektüre für alle, die ein tieferes Verständnis für das Leben von Kindern im historischen Kontext wünschen. Es macht nicht nur die Herausforderungen und Freuden des Aufwachsens in einer sich wandelnden Gesellschaft greifbar, sondern regt auch zur Reflexion über die Kindheit im Allgemeinen an. "Wiener Kinder" ist somit eine zeitlose Einladung, die Welt der Kindheit mit den Augen eines einfühlsamen Zeitgenossen zu betrachten.
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