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Ein wilder Ritt durch das kreative Kreuzberg der 80er Jahre - Sven Regeners neuer Roman "Wiener Straße" entführt in eine Welt voller schräger Vögel und verrückter Ideen.
Willkommen im Kreuzberg der 80er Jahre, wo die Luft vor kreativer Energie nur so knistert. Hausbesetzer, Künstler, Freaks und Punks tummeln sich in den Straßen und jeder kann zum Held werden. Mittendrin: Frank Lehmann, der mit der rebellischen Chrissie und den Extremkünstlern Karl Schmidt und H.R. Ledigt in eine WG über dem Café Einfall zieht. Doch das Chaos lässt nicht lange auf sich warten.
Österreichische
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Produktbeschreibung
Ein wilder Ritt durch das kreative Kreuzberg der 80er Jahre - Sven Regeners neuer Roman "Wiener Straße" entführt in eine Welt voller schräger Vögel und verrückter Ideen.

Willkommen im Kreuzberg der 80er Jahre, wo die Luft vor kreativer Energie nur so knistert. Hausbesetzer, Künstler, Freaks und Punks tummeln sich in den Straßen und jeder kann zum Held werden. Mittendrin: Frank Lehmann, der mit der rebellischen Chrissie und den Extremkünstlern Karl Schmidt und H.R. Ledigt in eine WG über dem Café Einfall zieht. Doch das Chaos lässt nicht lange auf sich warten.

Österreichische Aktionskünstler, ein Fernsehteam, ein ehemaliger Intimfriseurladen und eine Kettensäge wirbeln den Alltag der WG-Bewohner gehörig durcheinander. Während sie um Jobs und Anerkennung in der Kreuzberger Kunstszene kämpfen, zieht ein Besuch von Franks Mutter die Dinge in einen absurden Strudel. Mit viel schwarzem Humor und einem Gespür für skurrile Szenen zeichnet Sven Regener in Wiener Straße ein unvergessliches Bild einer einzigartigen Zeit und ihrer schillernden Protagonisten.
Autorenporträt
Sven Regener ist Musiker (Element of Crime) und Schriftsteller. Seine Romane Herr Lehmann (2001), Neue Vahr Süd (2004), Der kleine Bruder (2008), Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt (2013), Wiener Straße (2017) und Glitterschnitter (2021) waren allesamt Bestseller. Sie wurden verfilmt und in viele Sprachen übersetzt.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

"Wiener Straße" schließt unmittelbar an "Der kleine Bruder", den dritten Teil der Lehmann-Trilogie, an. Für die Fans des Frank Lehmann jedoch vorab: Er ist nicht der Protagonist in Regeners neuem Roman - aber immerhin einer der Hauptakteure. Lehmann schrubbt Toiletten, verprügelt Kunden im Café "Einfall" und hat hier und da erneut Momente der tiefen Selbstreflexion. Im Mittelpunkt des Buches steht jedoch Erwin Kächele, Besitzer des Cafés und gerade mit seiner Familienplanung beschäftigt: Freundin Helga ist schwanger und Erwin fiebert mit. Dabei hilft ihm der Schwangerschaftssimulator. Diesen "Mitfühlbauch" trägt er - mal mehr, mal weniger stolz - an seiner eigenen Wampe und gerät damit in ebenso absurde wie skurrile Situationen. Erwins Viertel ist Berlin-Kreuzberg, Anfang der 80er-Jahre. Hier begegnen sich Axt-schwingende Freaks, Punks, Künstler der vertrauten ArschArt-Galerie, Hausbesetzer und ein konflikterprobter ZDF-Moderator. Auch berühren sich Ost und West auf vielfältige Weise. Wie immer bei Regener, der in diesem Jahr zum ersten Mal für den Deutschen Buchpreis nominiert ist, darf man urkomische ebenso wie überraschend nachdenkliche Passagen genießen.

© BÜCHERmagazin, Anna Gielas
Aber es ist doch alles wieder neu und frisch und anders. Regener wirft eine grandios lustige Dialogschleudermaschine an, die einen das Staunen lehrt. (...) So schön, kaputt, schlapp und wunderbar blödsinnig kann das reale Kreuzberg gar nie gewesen sein. Wolfgang Höbel Der Spiegel LiteraturSpiegel