Im aktuellen wirtschaftlichen Kontext des 21. Jahrhunderts wird die Umweltfrage für moderne Gesellschaften, die fossile Brennstoffe verbrauchen und wenig nachhaltig sind, immer dringlicher. Brasilien verfügt zwar über einen Energiemix, der zu einem großen Teil aus erneuerbaren Quellen besteht, hat sich jedoch als anfällig erwiesen, wie im Fall der Wasserkraft, was sich in den ersten Jahren dieses Jahrhunderts gezeigt hat. Windenergie erscheint in diesem Szenario als strategische Quelle, da sie ein großes Produktionspotenzial hat, auch in Dürreperioden und damit verbundenen Produktionsrückgängen bei Wasserkraftwerken. Hier gilt es, die Diskurse und Praktiken der Akteure des Kapitals und des Staates zu verstehen, die auf die Errichtung und Erweiterung von Windparks in ländlichen Gebieten und Stadtentwicklungsgebieten mit Produktionspotenzial abzielen. Wer gewinnt? Wer verliert? Wer leistet Widerstand? Wer kämpft? Wer bleibt untätig? Wer profitiert? Wer lügt? Wer sagt die Wahrheit? Diese Fragen werden in dieser Arbeit diskutiert, wenn es um die Präsenz der "Windindustrie" im Bundesstaat Rio Grande do Norte geht, insbesondere in ländlichen Siedlungsgebieten, wobei die erste Siedlung Brasiliens, die einen Windpark erhalten hat, als empirische Referenz dient.
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