Maria Petrie (geb. Zimmern, 1887-1972) war eine außergewöhnliche Künstlerin und Weltbürgerin. In Frankfurt in eine Familie mit jüdischen Vorfahren geboren, studierte sie in den zwanziger Jahren in Paris Bildhauerei bei Aristide Maillol. Ihre eindrucksvollen Porträtbüsten befinden sich heute in Museums- und Privatbesitz. Darüber hinaus war sie Malerin und Autorin, Ehefrau und Mutter. Sie sprach drei Sprachen, lebte in vier Ländern und erlitt die Zerreißprobe zweier Weltkriege, in denen ihre Familie auf gegnerischen Seiten stand. Mit ihrem Mann Eric Steinthal/Petrie engagierte sie sich leidenschaftlich für die Ideale des Völkerbundes und kulturellen Austauschs. Ihr Werk und Leben verbindet Kunst, Humanität und die Suche nach Verständigung über Grenzen hinweg. Ihre Memoiren erzählen von Begegnungen mit großen Persönlichkeiten wie Aldous Huxley und G. K. Chesterton, von Verlust und Neubeginn, von unerschütterlicher Schaffenskraft und Menschlichkeit. Dieses Buch eröffnet einen Blick in das faszinierende Leben einer Frau, das aktueller ist denn je.
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