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Zelte der Begegnung - Koeppler, Daniela
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Die Ständige Konferenz von Juden, Christen und Muslimen (JCM) und die Jüdisch-Christliche Bibelwoche sind jeweils Pionierprojekte im westeuropäischen Kontext. So war JCM bei der Gründung 1967 in Berlin die erste Organisation, die die Muslime in die bis dahin vor allem zwischen Juden und Christen stattfindenden Gespräche mit einbezog. Die Jüdisch-Christliche Bibelwoche andererseits kann als ein Pionierprojekt auf dem Feld des jüdisch-christlichen Dialogs betrachtet werden, weil sie ein von Juden und Christen gemeinsam getragenes Projekt unter internationaler Beteiligung darstellt, und weil hier…mehr

Produktbeschreibung
Die Ständige Konferenz von Juden, Christen und Muslimen (JCM) und die Jüdisch-Christliche Bibelwoche sind jeweils Pionierprojekte im westeuropäischen Kontext. So war JCM bei der Gründung 1967 in Berlin die erste Organisation, die die Muslime in die bis dahin vor allem zwischen Juden und Christen stattfindenden Gespräche mit einbezog. Die Jüdisch-Christliche Bibelwoche andererseits kann als ein Pionierprojekt auf dem Feld des jüdisch-christlichen Dialogs betrachtet werden, weil sie ein von Juden und Christen gemeinsam getragenes Projekt unter internationaler Beteiligung darstellt, und weil hier die Hebräische Bibel der Ort der Begegnung ist.
JCM und die Internationale Jüdisch-Christliche Bibelwoche sind Zukunftswerkstätten, in denen eine Theologie der Begegnung eingeübt wird. Hier können Andersglaubende nicht als Gefährdung, sondern als Bereicherung der eigenen Identität erfahren werden. Der erste Teil der vorliegenden Arbeit stellt die Geschichte dieser Dialogprojekte dar. Hier werden anhand einzelner Kurzbiographien die Motive zur Gründung der beiden Dialogprojekte untersucht, und es wird ihren Wurzeln im geistigen Erbe der Bekennenden Kirche und des liberalen Judentums im 20. Jahrhundert nachgegangen.
Der zweite Teil der Studie befasst sich mit Themen und Inhalten, in dem die Selbstthematisierung des Dialogs durch die am Dialog Beteiligten besonders herausgearbeitet wird. Dabei dient die Dialogphilosophie Martin Bubers als Schlüssel der Interpretation. Die Auswertung verschiedener Beiträge von Beteiligten am Dialog mündet schließlich in der Formulierung von Voraussetzungen, die zu einem gelingenden interreligiösen bzw. interkulturellen Austausch führen können.