In "Zerbin, oder die neuere Philosophie" entwirft Jakob Michael Reinhold Lenz eine poetisch-philosophische Erzählung, die den Konflikt zwischen individueller Empfindung und rationalem Denken thematisiert. Der Roman, geprägt von Lenz' eigener Erfahrung in der Aufklärung, reflektiert die Sehnsüchte und inneren Kämpfe seiner Protagonisten. Mit einem Stil, der das Gefühl der Romantik mit der Klarheit der rationalen Kritik verbindet, zieht Lenz den Leser in eine Welt, in der emotionale und intellektuelle Spannungen untrennbar verwoben sind, und bietet so einen einzigartigen Blick auf die Entwicklung der modernen Philosophie. Lenz, ein herausragender Vertreter der deutschsprachigen Literatur des 18. Jahrhunderts, war nicht nur Dramatiker, sondern auch ein ernsthaft suchender Denker. Stark beeinflusst von der Aufklärung, der französischen Philosophie und den sozialen Umbrüchen seiner Zeit, suchte er stets nach einer Synthese zwischen Gefühl und Verstand. Diese innere Zerrissenheit spiegelt sich eindrücklich in "Zerbin" wider und lädt den Leser ein, sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen. Für Leser, die sich für philosophische Literatur und die Entwicklung der modernen Denktraditionen interessieren, ist "Zerbin, oder die neuere Philosophie" eine unverzichtbare Lektüre. Lenz' geschickte Verwebung von tiefgehendem Denken und emotionaler Tiefe macht dieses Werk sowohl ansprechend als auch nachdenklich stimmend. Es wird nicht nur die Intellektuellen ansprechen, sondern auch jene, die ein tieferes Verständnis menschlicher Emotionen und ihrer philosophischen Hintergründe anstreben.
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