Konrad Jarausch und Michael Geyer, die seit Jahrzehnten in den USA lehren und sich einen distanzierten Blick auf die deutsche Gegenwart bewahrt haben, unternehmen nun den Versuch, die deutsche Geschichte des vergangenen Jahrhunderts neu zu deuten. Dabei gehen sie von dem Kontrast zwischen den anfänglichen Katastrophen und darauf folgenden Lernprozessen aus, betonen die Brüche statt der Kontinuitäten und wenden sich bislang vernachlässigten Themen zu wie etwa der Bedeutung der Zuwanderung, der Frauenemanzipation, der Massenkultur und der Suche nach einer neuen nationalen Identität.
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