Tiere im Nationalsozialismus - lange ein Randthema, doch tatsächlich eng verwoben mit der NS-Ideologie und ihrer rassistischen Praxis. Dieses Buch zeigt, wie Tiere nicht nur als Symbole des Regimes dienten, sondern auch aktiv geformt und instrumentalisiert wurden: von der Zucht "reiner Rassen" bis zur politischen und militärischen Nutzung von Hunden, Pferden, Schweinen, Rindern - ja, sogar Wölfen, Wisenten und Hirschen. Tiere waren Projektionsflächen antisemitischer und rassenhygienischer Konzepte und zugleich Schauplätze biopolitischer Eingriffe. Welche Rollen spielten sie in der NS-Gesellschaft? Wie wurden sie als Vor- oder Gegenbilder für Mensch und Gemeinschaft konstruiert? Und wie spiegelten sich die Gewalt- und Machtstrukturen des Regimes in der Mensch-Tier-Beziehung? Erstmals liefert dieses Buch eine umfassende Analyse der ideologischen, materiellen und symbolischen Dimensionen nationalsozialistischer Tierpolitik.
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