In 'Zur Judenfrage' unternimmt Karl Marx eine scharfsinnige Analyse der gesellschaftlichen und politischen Bedingungen, die das Judentum im 19. Jahrhundert prägen. Durch einen dialektischen Ansatz beleuchtet Marx die komplexen Wechselwirkungen zwischen Religion, Kapitalismus und der Emanzipation der Juden. Sein Stil ist scharfsinnig und polemisch, eingebettet in den historischen Kontext der Aufklärung und der beginnenden sozialen Bewegungen. Marx diskutiert die Grenzen der bürgerlichen Emanzipation und fordert eine tiefere, umfassendere Befreiung, die über politische und religiöse Identität hinausgeht und die ökonomischen Wurzeln von Unterdrückung in den Fokus rückt. Karl Marx, geboren 1818 in Trier, war ein deutscher Philosoph, Sozialwissenschaftler und Ökonom, dessen Arbeiten die politische Theorie und die Soziologie maßgeblich prägten. Seine umfassende Auseinandersetzung mit den sozialen und wirtschaftlichen Strukturen seiner Zeit, vor allem im Kontext der Industrialisierung, lässt sich als Hintergrund für 'Zur Judenfrage' erkennen. Marx war zeitlebens bestrebt, die sozialen Ungerechtigkeiten und Herrschaftsverhältnisse zu kritisieren, was in diesem Werk besonders deutlich wird. 'Zur Judenfrage' ist ein unverzichtbares Werk für alle, die sich mit den Grundlagen der politischen Philosophie und der kritischen Theorie auseinandersetzen möchten. Es bietet tiefgreifende Einsichten in die Fragen von Identität, Emanzipation und dem Verhältnis zwischen Religion und Gesellschaft. Leserinnen und Leser werden nicht nur zum Nachdenken angeregt, sondern erhalten auch einen historischen Kontext für gegenwärtige Debatten über Diversität und soziale Gerechtigkeit.
Bitte wählen Sie Ihr Anliegen aus.
Rechnungen
Retourenschein anfordern
Bestellstatus
Storno







