In "Zur russischen Revolution" untersucht Rosa Luxemburg die politischen und sozialen Umwälzungen, die während der russischen Revolution von 1917 stattfanden. Die Autorin, eine zentrale Figur der sozialistischen Bewegung, entblättert in ihrem prägnanten und leidenschaftlichen Stil die Ideale der Revolution, während sie gleichzeitig die Herausforderungen und Widersprüche, die innerhalb der bewegten Massen und Führungsstrukturen auftraten, kritisch beleuchtet. Luxemburg kontextualisiert das Geschehen nicht nur innerhalb der Grenzen Russlands, sondern führt auch einen Diskurs über die globalen sozialistischen Bestrebungen und deren wichtigstes Ziel: die Emanzipation der arbeitenden Klasse. Rosa Luxemburg, geboren 1871 in Polen, war eine vielseitige Politikwissenschaftlerin, Revoluzzerin und Autorin, die einen entscheidenden Einfluss auf die sozialistische Theorie und Praxis ausübte. Ihr Engagement für die Idee des demokratischen Sozialismus und ihre kritische Haltung gegenüber autoritären Strömungen innerhalb der sozialistischen Bewegung formten ihren Ansatz, was sich auch in "Zur russischen Revolution" widerspiegelt. Luxemburg, die die Revolution sowohl als Chance als auch als Gefahr für die Proletarier ansah, bringt persönliche Erfahrungen und tiefgreifende theoretische Einsichten in ihr Werk. Dieses Buch ist eine dringend benötigte Lektüre für heutige Leser, die verstehen möchten, wie internationale sozialistische Bewegungen strategische und moralische Fragestellungen anpacken. Luxemburgs Analyse fordert dazu auf, über die Dynamik von Revolutionen und den Platz der Individuen in historischen Umbrüchen nachzudenken. Es ist ein Must-Read für Studierende der Politikwissenschaft, der Geschichte und all jene, die sich für sozialen Wandel interessieren.
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