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»Dieses Buch ist ein so bewegendes Dokument des Gefühls der Krise, mit dem wir im Moment leben, weil es ganz stoisch notiert, was sich vor unseren Augen und Ohren zurückzieht. Die heimatlich vertrauten Klänge, Farben und Gerüche der einmal auf Frühling, Sommer, Herbst und Winter datierten Wahrnehmungen. Das jahreszeitlich bestimmte Gebaren der Tiere und Pflanzen. Die Welt des 'ewigen' Schnees. Die Geschichten der Lebenden und der Toten, von der lebenslang geliebten Großmutter bis hin zu vielfältigen Schicksalen aus dem Schächental. Die (angeblich angeborene) Sicherheit bezüglich des eigenen…mehr

Produktbeschreibung
»Dieses Buch ist ein so bewegendes Dokument des Gefühls der Krise, mit dem wir im Moment leben, weil es ganz stoisch notiert, was sich vor unseren Augen und Ohren zurückzieht. Die heimatlich vertrauten Klänge, Farben und Gerüche der einmal auf Frühling, Sommer, Herbst und Winter datierten Wahrnehmungen. Das jahreszeitlich bestimmte Gebaren der Tiere und Pflanzen. Die Welt des 'ewigen' Schnees. Die Geschichten der Lebenden und der Toten, von der lebenslang geliebten Großmutter bis hin zu vielfältigen Schicksalen aus dem Schächental. Die (angeblich angeborene) Sicherheit bezüglich des eigenen Geschlechts. Die einst als selbstverständlich wahrgenommene Kraft der Religion. Die (nicht mehr genau unterscheidbaren) Gegebenheiten der Imagination gegenüber denen der Realität. Sogar scheinbar nebensächlich daher Erzähltes bekommt den bangen Klang des Verlustes. Warum man bei der Lektüre trotzdem euphorisch werden kann:als ob etwas gerettet wird, weil es ebenso scharf gefräst wahrgenommen wie mit größter poetischer Selbstverständlichkeit aufgezeichnet ist. Als würde alles noch einmal in der Welt dieser Dichtung erschaffen, um sich dann - und deswegen möchte man dieses beinahe magisch wirkende Buch gar nicht mehr aus der Hand legen - zu verabschieden.« Lioba Happel
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Rezensionen
»Eine reife literarische Stimme meldet sich zu Wort. Das in zwei Teilen gelieferte Werk von Andreas Grosz ist ein Ereignis. [...] 'Schreibe ich zu schön, um wahr zu sein?' So fragt der Autor im Teil 2, nachdem er zu Beginn des Teils 1 bescheiden konstatiert: 'Deutsch ist die Sprache, die ich am wenigsten schlecht kann.' Der Text ist nicht nur durch das Feuer einer Selbsterforschung, sondern auch einer sprachlichen Selbstdisziplinierung gegangen. Das Ergebnis ist eine Sprache ohne Mätzchen und ohne Berührungsängste. Sie stellt die manchmal verstörenden Träume des Erzählers unvermittelt neben dessen Tageserlebnisse, schildert die gelegentliche Launenhaftigkeit der Großmutter ohne mildernde Tönungen, blickt ohne Scheu in eigene und fremde Abgründe. [...]« Urs Meier in »Journal21«, 4.2.2021 Mehr: https://www.journal21.ch/zwei-gottlos-schoene-fuechslein