Auf dem vergilbten Klassenfoto blinzeln sie verkniffen in die Kamera. Sie haben ihre Ranzen artig geschultert, und hinten, sehr weit im Hintergrund, hängt eine Hakenkreuzfahne schlaff herab ...
Das Kriegsende erlebten sie gerade noch als Kinder. Die nachfolgende Zeit der Erniedrigung und der Entbehrungen machte sie zu Einzelgängern. Einige fanden ihren persönlichen Frieden und ein bescheidenes Glück in der Geborgenheit westlicher Brüderlichkeit andere drängten vagabundierend, sehr deutsch auf steter Sinnsuche, in unwirtliche Fernen ...
»Zwischen den Zeiten« ist die Porträtskizze einer Generation, die der Soziologe Schelsky die »skeptische« nannte: »Sie wird alles Kollektive ablehnen, ohne daraus ein Gegenprogramm zu machen. Den Älteren und vielleicht auch den Nachgeborenen wird sie deshalb als eine verschlossene, schweigsame Generation erscheinen ohne Pathos, Programme und Parolen.«
Das Kriegsende erlebten sie gerade noch als Kinder. Die nachfolgende Zeit der Erniedrigung und der Entbehrungen machte sie zu Einzelgängern. Einige fanden ihren persönlichen Frieden und ein bescheidenes Glück in der Geborgenheit westlicher Brüderlichkeit andere drängten vagabundierend, sehr deutsch auf steter Sinnsuche, in unwirtliche Fernen ...
»Zwischen den Zeiten« ist die Porträtskizze einer Generation, die der Soziologe Schelsky die »skeptische« nannte: »Sie wird alles Kollektive ablehnen, ohne daraus ein Gegenprogramm zu machen. Den Älteren und vielleicht auch den Nachgeborenen wird sie deshalb als eine verschlossene, schweigsame Generation erscheinen ohne Pathos, Programme und Parolen.«
