Am Sterbebett seiner Schwiegermutter erfährt Ippolit Worobjaninow deren wohlgehütetes Geheimnis: In einem von zwölf Stühlen aus dem alten Esszimmer der Familie hat sie ihre Juwelen versteckt. Wenn Worobjaninow den Schatz findet, ist endlich Schluss mit dem armseligen Provinzdasein, das er seit der Revolution führen muss. Besessen von süßen Zukunftsträumen begibt sich der ehemalige Adelsmarschall und heutige Standesbeamte auf die Suche. Schon bald begegnet er einem Konkurrenten: Väterchen Fjodor, der gewitzte Pope, hat der Sterbenden ebenfalls das Geheimnis entlockt und sich sofort auf die Jagd gemacht. Dritter im Bunde ist Ostap Bender ein kleiner Gauner, der Worobjaninow seine Dienste anbietet und ihn fortwährend übers Ohr haut. Die drei hetzen von Stuhl zu Stuhl, durchqueren halb Russland und werden in die amüsantesten Turbulenzen verwickelt. Die weltberühmte und mehrmals verfilmte Gaunerkomödie erschien erstmals 1928, allerdings verstümmelt durch die sowjetische Zensur. Die n un vorliegende Neuübersetzung der Zwölf Stühle folgt erstmals dem Originalmanuskript und ist kommentiert.
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