„A Castle so cruel – Wo das Licht zerbricht“ von Lisa Jasmina ist der zweite und abschließende Band ihrer düsteren Dilogie Nocturne Tales.
Noé ist nun ein Gott und hat das Chateau im Dunkelwald übernommen. Jeden Tag zerbricht er ein Stück mehr an seinem ungewollten Schicksal und die Trennung von
Eleyne schmerzt zusätzlich. Trotzdem stößt er sie von sich und verhindert jeden Versuch von Eleyne,…mehr„A Castle so cruel – Wo das Licht zerbricht“ von Lisa Jasmina ist der zweite und abschließende Band ihrer düsteren Dilogie Nocturne Tales.
Noé ist nun ein Gott und hat das Chateau im Dunkelwald übernommen. Jeden Tag zerbricht er ein Stück mehr an seinem ungewollten Schicksal und die Trennung von Eleyne schmerzt zusätzlich. Trotzdem stößt er sie von sich und verhindert jeden Versuch von Eleyne, ihm zu helfen. Er gleitet immer weiter in die Finsternis und greift nach einem angebotenen Ausweg, der Eleyne noch mehr verletzt. Trotzdem muss Eleyne einen letzten Versuch wagen, Noé daran zu erinnern, was sie einst waren und was sie vielleicht wieder sein könnten. Sie riskiert alles, um den Mann den sie liebt, vor den Göttern und vor sich selbst zu retten.
Mich hat der erste Teil schon unheimlich gut gefallen und ich war nach dem schockierenden Ende natürlich neugierig, wie die Geschichte von Eleyne und Noé weitergehen wird.
Die Atmosphäre in den ersten Kapiteln ist äußerst düster und bedrückend. Lisa Jasmina zeigt schonungslos die tiefe Zerrissenheit von Noé, die zu Selbstzerstörung und Selbsthass führt. Auch Eleyne ist voller Zweifel, ob es jemals eine gemeinsame Zukunft geben kann, als eine unerwartete Neuigkeit alle verbliebenen Hoffnungen zu zerstören droht.
Wie schon im Auftaktband beweist Eleyne trotz aller Hindernisse eine unglaubliche Stärke, denn sie ist eine Kämpferin, die niemals aufgibt. Das hat mich schon immer an ihr beeindruckt und man sollte nicht den Fehler machen, sie zu unterschätzen.
Die Verzweiflung von Noé ist durchaus nachvollziehbar, aber manchmal will man ihn einfach nur schubsen, damit er endlich aus seinem Tief auftaucht und anfängt, für sich und Eleyne zu kämpfen.
Die Dynamik der beiden ist immer wieder zutiefst vertraut, egal, was Noé auch veranstaltet. Gegen ihre Chemie kommt niemand an, selbst nicht die Götter, von denen ebenfalls neue Geheimnisse enthüllt werden. Es bleibt durchweg spannend und über allem steht diese magische Liebe von Eleyne und Noé, die vom Schicksal fest verbunden sind.
Mein Fazit:
Starkes Finale und eine klare Leseempfehlung!