A Curse So Dark And Lonely von Brigid Kemmerer ist eine Neuinterpretation von Die Schöne Und Das Biest.
Prinz Chen wurde von einer mächtigenZauberin mit einem Fluch belegt, der ihn den Herbst seines 18. Lebensjahr immer wieder durchlesen lässt. Er weiß, dass der Fluch nur gebrochen werden kann,
wenn sich ein Mädchen in ihn verliebt. Doch am Ende jedes Herbst verwandelt sich Chen in ein Monster,…mehrA Curse So Dark And Lonely von Brigid Kemmerer ist eine Neuinterpretation von Die Schöne Und Das Biest.
Prinz Chen wurde von einer mächtigenZauberin mit einem Fluch belegt, der ihn den Herbst seines 18. Lebensjahr immer wieder durchlesen lässt. Er weiß, dass der Fluch nur gebrochen werden kann, wenn sich ein Mädchen in ihn verliebt. Doch am Ende jedes Herbst verwandelt sich Chen in ein Monster, das nur auf Zerstörung aus ist. Es hat den Palast, seine Familie und jeden Funken Hoffnung zerstört.
Harpers Leben ist nicht einfach. Ihr Vater ist schon lange weg, ihre Mutter liegt im Sterben und ihr Bruder schafft es kaum, die Familie über Wasser zu halten. Als sie versucht jemanden auf der Straße von Washington DC zu retten, wird sie in Rheins verfluchte Welt verschleppt. Harper weiß nicht, was sie hier soll. Ein Monster, ein Prinz und ein Fluch, den sie brechen soll? Wo ist sie nur hineingeraten?
A Curse So Dark And Lonely ist eins der Bücher, die erst beim zweiten Mal Lesen klicken. Die Neuinterpretation von Die Schöne Und Das Biest ist eine Mischung aus Fantasy und Gegenwartsliteratur, da es zu einem in der Neuzeit in Washington DC spielt und zum anderen in der Parallelwelt Emberfall. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Umsetzung ist gut. Unter anderem wird auch nicht darüber hinweggesehen, dass die Welten so verschieden sind. Harper muss sich schon an ein Leben ohne Handy und Strom gewöhnen.
Zu den Hauptcharakteren findet man nur schwer Zugang. Harper ist klar nicht begeistert, dass sie nach Emberfall entführt wurde. Dass sie aber mehr auf Chen sauer ist als auf Grey, ist lange unverständlich. Es wirkt wie ein Mittel zum Zweck, als wirklich begründet. Ehen verfällt gerne in die jammernde Opferrolle, der keine andere Wahl hat. Am sympathischsten ist Grey. Seine Interaktionen mit Harper wirken weniger Zwanghaft, eher freundlich und respektvoll.
Was über die Schwächen der Charaktere hinwegtröstet, ist die Story selber. Zu Beginn ist unklar, warum Chen verflucht wurde. Nach und nach wird diese Geheimnis gelüftet bis zum spannenden Ende.