„A League for Love“ von Katie Cotugno ist eine leichte Sports Romance, in der ein weltberühmter Popstar und ein Sportler am Ende seiner Karriere sich der gegenseitigen Anziehung nicht entziehen können.
Lacey Logan ist weltbekannt und hat Follower und Fans im dreistelligen Millionenbereich. Sie
kann keinen Schritt unbeobachtet tun, aber sie hat sich an das Leben im Rampenlicht gewöhnt. Für alles…mehr„A League for Love“ von Katie Cotugno ist eine leichte Sports Romance, in der ein weltberühmter Popstar und ein Sportler am Ende seiner Karriere sich der gegenseitigen Anziehung nicht entziehen können.
Lacey Logan ist weltbekannt und hat Follower und Fans im dreistelligen Millionenbereich. Sie kann keinen Schritt unbeobachtet tun, aber sie hat sich an das Leben im Rampenlicht gewöhnt. Für alles andere liebt sie die Musik zu sehr und so schützt sie jedes bisschen Privatsphäre, was ihr noch bleibt. Die medienwirksame Trennung von ihrem letzten Freund ist da natürlich kontraproduktiv, vor allem, da er sie betrogen hat und seine Affäre nun schwanger ist. Als Lacey zufällig auf den bekannten Baseballspieler Jimmy Hodges trifft, sprühen trotz aller Gegensätze sofort die Funken. Aber eigentlich dürften sich weder Jimmy noch Lacey momentan von ihrem Job ablenken lassen, doch das ist leichter gesagt, als getan.
Man müsste schon in einer Höhle und er absoluten Einöde gelebt haben, um die reale Inspiration, die Katie Cotugno hier sicher hatte, zu ignorieren. Daher hat das Ganze vielleicht eher einen Hauch von Fan-Fiktion, was man mögen sollte.
Der Schreibstil liest sich grundsätzlich leicht und flüssig, aber die Erzählperspektiven waren jetzt nicht unbedingt mein Favorit. Dadurch, dass die gesamte Story in der dritten Person erzählt wird und es keine direkte Perspektive der beiden Hauptcharaktere gibt, fehlte mir irgendwie die Verbindung zu den Figuren und ihren Emotionen. Alles plätschert so dahin und ist durchaus nett, aber es konnte mich nicht wirklich berühren oder mitreißen. Die ernsteren Aspekte oder Probleme wurden leider nur oberflächlich angerissen und der gewisse Funke fehlte.
Lacey ist ein Megastar, Jimmy ist Sportler und ebenfalls ein Star, aber weitaus unbekannter und mit viel weniger fanatischen Fans. Es prallen zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander, für die es im Fokus der sensationshungrigen Öffentlichkeit umso schwerer ist, irgendwie zueinander zu finden.
Man spürt durchaus die Chemie zwischen den beiden, die sich jedoch mehr in ihren eigenen Gedanken verrennen, als offen miteinander zu kommunizieren. Nette Lovestory für zwischendurch.
Mein Fazit:
Ich mag die direkte Perspektive lieber und daher hier nur drei Sternchen!