Wie kann die phänomenologische Disziplin für die Analyse konkreter Vergemeinschaftungsformen und sozialer Grenzbestimmungen angewandt werden? Die subjektphilosophische Orientierung ist für die Beschreibung der Konstitutionsprinzipien sozialer Phänomene besonders geeignet, da hierbei im Sinne des methodologischen Individualismus Max Webers der mit seinem Handeln einen subjektiven Sinn verbindende individuelle Akteur fokussiert werden muss. Vor dem Hintergrund dieser Überlegung erscheint die Kombination einer sozialwissenschaftlichen mit einer phänomenologischen Perspektive Erfolg versprechend. Wie kann jedoch eine Verbindung zwischen der streng egologisch, reflexiv vorgehenden Phänomenologie und den empirisch und historisch ausgerichteten Sozialwissenschaften hergestellt werden? Wie kann im Spannungsfeld von phänomenologischer und sozialwissenschaftlicher Forschung die Herausbildung sozialer Beziehungs-, Vergemeinschaftungs-, Abgrenzungsphänomene erklärt werden? Verschiedenartige Antworten auf diese Fragestellungen offeriert vorliegender Sammelband.
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