Er verteidigte Männer und Frauen, die nie gestanden, nie gezuckt, nie gezweifelt haben. Menschen, die das Gesetz für sich nutzen konnten, obwohl alles in ihm schrie, dass etwas nicht stimmte. Die Verfahren waren sauber. Die Urteile korrekt. Doch am Ende blieb jedes Mal etwas zurück, das kein Paragraf erfasst: das Gefühl, dass Gerechtigkeit nicht gesprochen wurde nur das Recht.
Was tun, wenn man weiß, dass man alles richtig gemacht hat, aber nachts die Stimmen nicht mehr schweigen?
In einem schonungslos klaren Ton, kühl und eindringlich erzählt, lässt Falk die Leser hinter die Kulissen eines Berufs blicken, der keine Wahrheit braucht nur Beweise. Und zeigt, wie still Schuld sein kann, wenn sie gut verteidigt ist.
Anmerkung:
Dieses Buch ist ein Werk literarischer Verarbeitung. Es basiert auf beruflichen Erfahrungen im Bereich der Strafverteidigung und greift Elemente realer Strafverfahren auf, jedoch in veränderter, verdichteter und fiktionalisierter Form. Die enthaltenen Fallbeschreibungen dienen der literarischen Auseinandersetzung mit Schuld, Recht und Verantwortung nicht der juristischen Bewertung einzelner Personen oder tatsächlicher Verfahren.
Alle dargestellten Figuren, Dialoge, Handlungen und Situationen sind verfremdet. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen, tatsächlichen Tatorten oder laufenden Verfahren wären zufällig und nicht beabsichtigt.
Das Buch ersetzt weder eine juristische Beratung noch erhebt es Anspruch auf Vollständigkeit oder rechtliche Verbindlichkeit. Die Meinungen und Gedanken im Text spiegeln ausschließlich die Perspektive der erzählenden Figur wider nicht die des Autors.
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