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Tänzerische autobiografische Verfahrensweisen von Künstler*innen, sogenannte »Auto_Choreo_Grafien«, sind häufig in sozio-temporale Umbruchsdiskurse eingebettet. Nadja Rothenburger betrachtet sie im Kontext der 1970er bis 2020er Jahre anhand der Positionalität und Perspektive von Tänzer*innen gegenüber dem Berliner Mauerfall oder der Implementierung professioneller Arbeitsbedinungen für freiberufliche Schweizer Tanzschaffende. Dabei analysiert sie die dynamische Bezugnahme auf historische und politische Ereignisse mithilfe spezifischer Konstellationen, die ein produktives Überdenken von…mehr

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Produktbeschreibung
Tänzerische autobiografische Verfahrensweisen von Künstler*innen, sogenannte »Auto_Choreo_Grafien«, sind häufig in sozio-temporale Umbruchsdiskurse eingebettet. Nadja Rothenburger betrachtet sie im Kontext der 1970er bis 2020er Jahre anhand der Positionalität und Perspektive von Tänzer*innen gegenüber dem Berliner Mauerfall oder der Implementierung professioneller Arbeitsbedinungen für freiberufliche Schweizer Tanzschaffende. Dabei analysiert sie die dynamische Bezugnahme auf historische und politische Ereignisse mithilfe spezifischer Konstellationen, die ein produktives Überdenken von Ich-Konstitutionen ermöglichen - ein Neuanfang für eine multiperspektivische, transnationale Tanzgeschichtsschreibung.


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Autorenporträt
Nadja Rothenburger, geb. 1985, ist assoziierte Forscherin am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern. Sie promovierte an derselben Universität und war Mitglied der Forschungsgruppe »Auto_Bio_Grafie als Performance. Ein tanzhistoriografisches Innovationsfeld« (2020-2024). Ihr Interesse gilt der Tanzgeschichtsschreibung, dem zeitgenössischen Tanz und der Performance Kunst in Ostmitteleuropa, der Schweiz und den USA. Zudem erforscht sie tänzerische Zeitkonzepte, soziale und berufsbedingte Mobilität, Dilettantismus als künstlerische Praxis sowie Ensemble als Strukturprinzip.