Bereits vom Cover blickte mich ein sehr sympathischer junger Mann an. Eine Berglandschaft im Hintergrund und zwischen sich Kühe. Auf dem zweiten Blick fiel mir auf, dass da was fehlte, nämlich die Arme. Der Klappentext gab erste Informationen und mir drängten sich direkt einige Fragen auf.
Wie
bewirtschaftet man einen Hof ohne Arme? Wie kann man so die Arbeiten die man als Bauer im Laufe eines…mehrBereits vom Cover blickte mich ein sehr sympathischer junger Mann an. Eine Berglandschaft im Hintergrund und zwischen sich Kühe. Auf dem zweiten Blick fiel mir auf, dass da was fehlte, nämlich die Arme. Der Klappentext gab erste Informationen und mir drängten sich direkt einige Fragen auf.
Wie bewirtschaftet man einen Hof ohne Arme? Wie kann man so die Arbeiten die man als Bauer im Laufe eines Jahres auszuführen hat bewerkstelligen?
In dem Buch Bauernleben Die unglaubliche Geschichte des Wisi Zgraggen beschreibt Barbara Lukesch genau dieses.
Bereits im Vorwort wurde mir klar - geplant war es eigentlich anders, aber Wisi war so beeindruckend, so bewundernswert, da geriet der ursprüngliche Plan hauptsächlich etwas über Kühe, Kälber usw. zu schreiben total in Vergessenheit. Klar ist, Wisi ist in erster Linie Bauer und nicht ein Behinderter.
Seine offene und ehrliche Art hat selbst bei mir als Leser sämtliche Punkte geholt.
Das Buch hat mich durch einige Jahrzehnte seines Lebens geführt einschließlich des Erlebnisses des Unfalls, wo er seine Arme verlor.
Ich habe einiges über das Leben als Landwirt erfahren, vieles über das Verhalten der Kühe gelernt, die Chronik seines Hofes betrachtet und auch den ewigen Kampf der Bauern ums Überleben kennen gelernt.
Auf Nahrungsmittel werden wir immer angewiesen sein. Das achtsame Umgehen mit diesen haben nur leider viele vergessen.
Schön, dass es so tolle Bauern wie Wisi gibt!