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Dies ist kein normales Buch. Es ist ein Briefgewitter. Eine Sammlung von 100 Briefen, geschrieben von jemandem, der entschieden hat, den gesunden Menschenverstand in den Urlaub zu schicken - ohne Rückflugticket. Die Texte wirken wie Gespräche mit einem alten, leicht misanthropischen Freund, der zu viel Zeit beim Beobachten der Menschheit verbracht hat. Es geht um absurde Begegnungen, völlig sinnfreie Alltagsdialoge, bröckelnde Ideale, übergriffige Verkäufer, unnötig komplizierte Kaffeekapseln, die eigentliche Bedeutung von Tomatenmark und den Kampf gegen intelligentes Verpackungsdesign. In…mehr

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Produktbeschreibung
Dies ist kein normales Buch. Es ist ein Briefgewitter. Eine Sammlung von 100 Briefen, geschrieben von jemandem, der entschieden hat, den gesunden Menschenverstand in den Urlaub zu schicken - ohne Rückflugticket. Die Texte wirken wie Gespräche mit einem alten, leicht misanthropischen Freund, der zu viel Zeit beim Beobachten der Menschheit verbracht hat. Es geht um absurde Begegnungen, völlig sinnfreie Alltagsdialoge, bröckelnde Ideale, übergriffige Verkäufer, unnötig komplizierte Kaffeekapseln, die eigentliche Bedeutung von Tomatenmark und den Kampf gegen intelligentes Verpackungsdesign. In diesem fünften Buch der Briefreihe ist alles anders - frecher, schwarzhumoriger, bissiger. Wo die ersten vier Bücher eher zum stillen Nachdenken einluden, lädt dieses hier zum schallenden Kopfschütteln ein. Es ist ein literarischer Tobsuchtsanfall mit Augenzwinkern. Die Briefe sind kein Trost. Sie sind keine Handreichung. Sie sind ein Spiegelkabinett, in dem man sich ständig selbst begegnet - mal mit Witz, mal mit Zorn, oft mit beidem. Der Autor - längst am Punkt angekommen, an dem einem das Denken mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert - erzählt vom täglichen Scheitern an einer Welt, die von optimierten Prozessen, digitaler Kälte und allgegenwärtiger Unverhältnismäßigkeit dominiert wird. Der Ton ist flapsig, der Blick messerscharf, der Humor gnadenlos. Jeder Brief beginnt scheinbar harmlos, doch bevor man sich versieht, gerät man in einen Strudel aus Gedanken, der sich irgendwo zwischen Kabarett, Melancholie und gepflegtem Wahnsinn bewegt. Dabei nehmen die Briefe keine Rücksicht - weder auf politische Korrektheit noch auf schlechte Laune. Sie wollen nicht gefallen, sondern wirken. Sie entlarven den alltäglichen Unsinn, den wir längst für normal halten. Und sie tun das mit einer stilistischen Mischung aus präziser Alltagsbeobachtung, philosophischer Tiefenschärfe und einem Humor, der sich gerne dort aufhält, wo andere nur betreten schweigen. Man sollte dieses Buch auf keinen Fall ernst nehmen - es sei denn, man möchte sich ertappt fühlen. Denn trotz aller Überzeichnung, trotz aller Ironie liegt unter jedem Lacher ein leiser Gedanke: Was, wenn genau das hier unsere Realität ist? Ein Buch für alle, die wissen, dass man die Welt nur noch mit Humor erträgt - und dass ein bisschen Wahnsinn manchmal die einzige gesunde Reaktion auf den Zustand der Dinge ist.

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Autorenporträt
Heiko Liauw schreibt Briefe, die berühren - leise, ehrlich und tief. Seine Bücher sind kleine Zufluchtsorte für alle, die nicht nach schnellen Antworten suchen, sondern nach echtem Innehalten. Mit Blick für das Unscheinbare schreibt er über Einsamkeit, Freundschaft und Vergänglichkeit. Wer seine Briefe liest, begegnet keinem Autor, sondern einem Begleiter. Ein stilles Gespräch zwischen den Zeilen - voller Gefühl, voller Leben.