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Lübeck im Jahr 1835: Konsul Johann Buddenbrook verkörpert das Ideal des hanseatischen Kaufmanns: Sachlichkeit, Verlässlichkeit und gesellschaftliches Renommee. Das Haus in der Mengstraße dient als sichtbares Zeichen dieses Erfolgs - bei gepflegten Diners, wohlgeordneten Geschäftsbüchern und einem Stammbaum, der auf eine gesicherte Zukunft verweist. Als der Konsul stirbt, übernimmt sein ältester Sohn Thomas die Leitung der Firma "Joh. Buddenbrook" und wird zum Repräsentanten der nächsten Generation. Äußerlich souverän, korrekt und pflichtbewusst, ist Thomas jedoch innerlich zerrissen zwischen…mehr

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Produktbeschreibung
Lübeck im Jahr 1835: Konsul Johann Buddenbrook verkörpert das Ideal des hanseatischen Kaufmanns: Sachlichkeit, Verlässlichkeit und gesellschaftliches Renommee. Das Haus in der Mengstraße dient als sichtbares Zeichen dieses Erfolgs - bei gepflegten Diners, wohlgeordneten Geschäftsbüchern und einem Stammbaum, der auf eine gesicherte Zukunft verweist. Als der Konsul stirbt, übernimmt sein ältester Sohn Thomas die Leitung der Firma "Joh. Buddenbrook" und wird zum Repräsentanten der nächsten Generation. Äußerlich souverän, korrekt und pflichtbewusst, ist Thomas jedoch innerlich zerrissen zwischen den Erwartungen seiner Rolle und einer tiefen persönlichen Erschöpfung. Und Thomas ist nur der erste in der Reihe nächster Generationen, die zunehmend Probleme haben, ihrer angedachten Rolle gerecht zu werden. So entfaltet sich die Familiengeschichte weiter, während das Schicksal des Unternehmens nicht nur von Verträgen und wirtschaftlichen Bedingungen abhängt, sondern auch von der Frage, wie viel Individualität eine Familiendynastie zulassen kann. Über vier Generationen hinweg entfremden sich die Individuen mehr und mehr von der geforderten strengen Sachlichkeit einer kaufmännischen Welt. Die "Buddenbrooks" zeichnet die Geschichte des Verfalls einer angesehenen Kaufmannsfamilie im Lübeck des 19. Jahrhunderts. Spätestens mit der Verleihung des Nobelpreises wird Thomas Manns Debütroman als eines der bedeutendsten Werke der literarischen Moderne anerkannt. Darüber hinaus wurde der Stoff für die Bühne bearbeitet und mehrfach verfilmt.

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Autorenporträt
Thomas Mann, geboren 1875 in Lübeck, war einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. 1901 erlangte er mit seinem Debütroman Buddenbrooks weltweite Anerkennung und erhielt 1929 den Nobelpreis für Literatur. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Der Zauberberg, Doktor Faustus und Joseph und seine Brüder. Mann emigrierte 1933 aus Deutschland und lebte später in den USA und der Schweiz, wo er 1955 in Zürich verstarb.
Rezensionen
[...] das phänomenal stabile, bis heute tragfähige Fundament seines Weltruhms [...]. Volker Weidermann Die Zeit 20231125
JOCHEN HIEBER, Redakteur dieser Zeitung, hat Thomas Manns ersten Roman "Buddenbrooks", versehen mit einem Nachwort, mit Anmerkungen und einer Zeittafel, neu herausgegeben. Die Anmerkungen zum historischen und kulturellen Hintergrund versuchen nicht zuletzt, den ebenso herrlichen wie wundersam heiteren Roman über den "Verfall einer Familie" einer neuen Generation von Lesern nahezubringen. Jochen Hiebers Nachwort protokolliert die Last und die Lust, die das 1901 erstmals erschienene Buch seinem Autor über mehr als ein halbes Jahrhundert hinweg bereitete, es fragt auch nach dem Rang des genialen Erstlings innerhalb der Geschichte des deutschen Romans. "Dies klarste, durchsichtigste, offenste aller Bücher Thomas Manns", lautet das Resümee, "ist im Grunde auch das unfaßbarste. Je genauer man es kennt, desto mirakulöser wird es." (Thomas Mann: "Buddenbrooks. Verfall einer Familie". Mit Nachwort, Anmerkungen und Zeittafel von Jochen Hieber. Verlag Artemis & Winkler, Zürich und Düsseldorf 1995. 798 S., geb., 78,- DM.) F.A.Z.

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