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In Ungarn findet ein auf allen Ebenen der Gesellschaft und Politik ausgetragener Kulturkampf statt. Die Gegner sind ein von Viktor Orbán immer autoritärer geführter, immer rücksichtsloser agierender Staat und eine immer schwächer werdende liberale Opposition. Die Machtverhältnisse sind so ungleich, die Entrechtung der innenpolitischen Gegner so skrupellos und effektiv, dass man kaum noch auf eine Rückkehr zu rechtsstaatlichen und freiheitlichen Verhältnissen zu hoffen wagt. Wenn man in einem freiheitlichen Land politische Verhältnisse mit dem Wort «System» beschreibt, denkt man an Despotie und…mehr

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Produktbeschreibung
In Ungarn findet ein auf allen Ebenen der Gesellschaft und Politik ausgetragener Kulturkampf statt. Die Gegner sind ein von Viktor Orbán immer autoritärer geführter, immer rücksichtsloser agierender Staat und eine immer schwächer werdende liberale Opposition. Die Machtverhältnisse sind so ungleich, die Entrechtung der innenpolitischen Gegner so skrupellos und effektiv, dass man kaum noch auf eine Rückkehr zu rechtsstaatlichen und freiheitlichen Verhältnissen zu hoffen wagt. Wenn man in einem freiheitlichen Land politische Verhältnisse mit dem Wort «System» beschreibt, denkt man an Despotie und Tyrannei. Für die Machthaber in Ungarn ist der Begriff «System» seit dem Triumph der Fidesz-Partei unter ihrem Führer Viktor Orbán eine honorige Bezeichnung für ihre antidemokratischen Ziele und ihre unterdrückerischen Methoden geworden. Das «System Orbán» könnte ein Zyniker vielleicht als «diskursfreie Demokratie» bezeichnen. Es stützt sich - abgesehen von den Fidesz-Parteigängern - auf die Enttäuschten, die Zurückgesetzten und Zukurzgekommenen und bietet ihnen das zur Staatsraison erhobene Prinzip der NATIONALEN ZUSAMMENARBEIT. Dessen Kern besteht aus christlich grundiertem, nationalkonservativem und letztlich autoritärem Denken. Die Entwicklung, die Europa in Ungarn mit wachsendem Entsetzten beobachtet, ist ein rechtsnational gesteuerter Kollaps aller Werte einer liberalen Demokratie. WIe sich dieser Kollaps vollzieht, wird von György Dalos anhand zahlreicher Beispiele anschaulich beschrieben und präzise analysiert.

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Autorenporträt
György Dalos ist freier Autor, Historiker und Osteuropaspezialist. 2010 erhielt er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung. 2015 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Im Verlag C.H.Beck sind von ihm zuletzt erschienen: "Ungarn in der Nußschale. Ein Jahrtausend und dreißig Jahre" (2020); "Für, gegen und ohne Kommunismus. Erinnerungen" (2019); "Der letzte Zar. Der Untergang des Hauses Romanow" (2017); "Geschichte der Russlanddeutschen. Von Katharina der Großen bis zur Gegenwart" (2015).
Rezensionen
?Eine umfassende Analyse des Umbaus unter Ministerpräsident Viktor Orbán?
Der Standard, Joe Kirchengast

?Dalos erzählt unaufgeregt, fast distanziert, über die unglaubliche Dreistigkeit und Überheblichkeit, mit der das System Orbán den Staat beherrscht.?
Stefan May, OE1

?Lesenswert.?
Kleine Zeitung, Stefan Winkler

"bietet interessante Einsichten"
Niklas Zimmermann, FAZ

?Dalos wirft interessante Schlaglichter.?
NZZ, Ulrich M. Schmidt

"Sehr detailliert, kenntnisreich und mit vielfältigen historischen Rückgriffen."
Praxis Politik und Wirtschaft

?Seit Jahrzehnten begleitet der Schriftsteller und Historiker kritisch die Geschichte seiner Heimat. Präzise analysiert er den Umbau von Staat und Gesellschaft unter Viktor Orbán.?
arte Magazin
Eine umfassende Analyse des Umbaus unter Ministerpräsident Viktor Orbán
Der Standard, Joe Kirchengast

Dalos erzählt unaufgeregt, fast distanziert, über die unglaubliche Dreistigkeit und Überheblichkeit, mit der das System Orbán den Staat beherrscht.
Stefan May, OE1

Lesenswert.
Kleine Zeitung, Stefan Winkler

"bietet interessante Einsichten"
Niklas Zimmermann, FAZ

Dalos wirft interessante Schlaglichter.
NZZ, Ulrich M. Schmidt

"Sehr detailliert, kenntnisreich und mit vielfältigen historischen Rückgriffen."
Praxis Politik und Wirtschaft

Seit Jahrzehnten begleitet der Schriftsteller und Historiker kritisch die Geschichte seiner Heimat. Präzise analysiert er den Umbau von Staat und Gesellschaft unter Viktor Orbán.
arte Magazin