Die Schwestern Vilma und Eszter hassten sich schon immer, daran Schuld trägt auch, doch nicht nur, der charmante, Kleinganove Lajos. Rhetorisch gewandt, liebenswürdig und charismatisch umwickelt er jeden den er ausbeuten vermag um seinen Finger. Er täuscht Eszter Liebe vor, doch heiratet er
unerwartet Vilma. Jahre später, nach Vilmas Tod, besucht er die vereinsamte Eszter und es kommt zu einem…mehrDie Schwestern Vilma und Eszter hassten sich schon immer, daran Schuld trägt auch, doch nicht nur, der charmante, Kleinganove Lajos. Rhetorisch gewandt, liebenswürdig und charismatisch umwickelt er jeden den er ausbeuten vermag um seinen Finger. Er täuscht Eszter Liebe vor, doch heiratet er unerwartet Vilma. Jahre später, nach Vilmas Tod, besucht er die vereinsamte Eszter und es kommt zu einem Gespräch das Lajos Handlungen rechtfertigen soll, doch viel zu spät. Da helfen selbst die drei plötzlich aufgetauchten Briefe Lajos an Eszter nicht.
In diesem Roman sind deutliche erkennbare Gemeinsamkeiten mit dem Buch 'Die Glut': in beiden steht ein Mensch am Ende seines Lebens und zieht rückblickend Bilanz. Beide Geschichten enden mit einem langen, klärenden Gespräch. Sándor Márai erzählt geschmackvoll und mitreißend: Selbst wenn die Handlung mal stockt, möchte man das Buch nicht beiseite legen. Die träge, ungarische Melancholie, zieht sich hinreißend durch die gesamte Geschichte.