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"Der Fall Wagner" ist ein Buch des Philosophen Friedrich Nietzsche, das ursprünglich 1888 veröffentlicht wurde. Der Untertitel lautet "Ein Musikanten-Problem". Das Buch ist eine Kritik an Richard Wagner und die Ankündigung von Nietzsches Bruch mit dem deutschen Künstler, der sich in Nietzsches Augen zu sehr in der völkischen Bewegung und im Antisemitismus engagiert hatte. Seine Musik wird nicht mehr als möglicher "philosophischer Effekt" dargestellt, und Wagner wird ironisch mit Georges Bizet verglichen, einem französischen Komponisten, der während der Romantik berühmt wurde. Nietzsche…mehr

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Produktbeschreibung
"Der Fall Wagner" ist ein Buch des Philosophen Friedrich Nietzsche, das ursprünglich 1888 veröffentlicht wurde. Der Untertitel lautet "Ein Musikanten-Problem". Das Buch ist eine Kritik an Richard Wagner und die Ankündigung von Nietzsches Bruch mit dem deutschen Künstler, der sich in Nietzsches Augen zu sehr in der völkischen Bewegung und im Antisemitismus engagiert hatte. Seine Musik wird nicht mehr als möglicher "philosophischer Effekt" dargestellt, und Wagner wird ironisch mit Georges Bizet verglichen, einem französischen Komponisten, der während der Romantik berühmt wurde. Nietzsche präsentiert Wagner jedoch nur als ein besonderes Symptom einer umfassenderen "Krankheit", die Europa befallen hat: nämlich den Nihilismus. Das Buch zeigt Nietzsche als fähigen Musikkritiker und bildet den Rahmen für einige seiner weiteren Überlegungen zur Natur der Kunst und ihrer Beziehung zur zukünftigen Gesundheit der Menschheit.

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Autorenporträt
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) war ein deutschsprachiger Philosoph, der ursprünglich die preussische Staatsbürgerschaft hatte und seit seinem Umzug nach Basel 1869 staatenlos war. Bereits mit 24 Jahren wurde Nietzsche unmittelbar im Anschluss an sein Studium Professor für klassische Philologie in Basel. Nur zehn Jahre später legte er aus gesundheitlichen Gründen die Professur nieder. Ab seinem 45. Lebensjahr litt er zudem unter einer schweren psychischen Krankheit, die ihn arbeitsunfähig machte. Seinen Anfang der 1890er Jahre rasch einsetzenden Ruhm hat er deshalb nicht mehr bewusst miterlebt. Er verbrachte den Rest seines Lebens als Pflegefall und starb 1900 im Alter von 55 Jahren.
Rezensionen
»Sein biografisches Scheitern hat ihn nicht davon abgehalten, von Originalität nur so sprühende Schriften zu verfassen.« Neue Zürcher Zeitung »Es gibt keinen Zweifel: Wer sich eine Bibliothek mit Weltliteratur in Form von Hörbüchern aufbauen möchte, kommt an dieser Edition nicht vorbei.« WDR 3 »Hier wird fündig, wer an Hörbuchproduktionen Freude hat, die nicht schnell hingeschludert sind, sondern mit einer Regie-Idee zum Text vom und für den Rundfunk produziert sind.« NDR KULTUR »Mehr Zeit hätte man ja immer gern, aber für diese schönen Hörbücher, das Stück nur 10 EUR, besonders.« WAZ »Die Hörbuch-Edition 'Große Werke. Große Stimmen.' umfasst herausragende Lesungen deutschsprachiger Sprecherinnen und Sprecher, die in den Archiven der Rundfunkanstalten schlummern.« SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK