Danelleton ist eine richtig idyllische Kleinstadt in Florida; nette Menschen, nette Nachbarschaft, keine Verbrechen, ruhig, unscheinbar und perfekt, um seine Kinder aufwachsen zu sehen. Es gibt nichts, was man an Danelleton bemängeln könnte. Doch eines Tages scheinen die Angestellten der hiesigen
Post durchzudrehen. Eine Reihe von unerklärlichen Massenmorden versetzt die Stadt in den…mehrDanelleton ist eine richtig idyllische Kleinstadt in Florida; nette Menschen, nette Nachbarschaft, keine Verbrechen, ruhig, unscheinbar und perfekt, um seine Kinder aufwachsen zu sehen. Es gibt nichts, was man an Danelleton bemängeln könnte. Doch eines Tages scheinen die Angestellten der hiesigen Post durchzudrehen. Eine Reihe von unerklärlichen Massenmorden versetzt die Stadt in den Ausnahmezustand...
Eigentlich verrät der Titel bereits, worum es in Edwards Lee Geschichte geht: Der Höllenbote. Denn genau so wie Gott seinen Boten hat, gilt dies auch für den Teufel. Da hat Lee wieder einmal eine interessante Themenwahl getroffen. Sehr gefallen hat mir dabei die Kulisse der idyllischen Kleinstadt, deren Fassade zusehends bröckelt.
Wer bereits andere Titel des Autors gelesen hat (z.B. "Bighead" oder "Creekers"), wird wahrscheinlich etwas überrascht sein, dass "Der Höllenbote" vergleichsweise nicht so brutal und schockierend umgesetzt wurde. Mein erster Gedanke hierbei war, dass sich "Der Höllenbote" sehr gut als Einstieg eignen würde, um Edward Lee kennen zu lernen.
Die Erzählweise verläuft sehr geradlinig und die Handlung ist oft vorhersehbar mit wenigen Überraschungen. Das mag auf den ersten Blick negativ klingen, ist es aber überraschenderweise nicht. Denn dies alles tut dem Unterhaltungswert keinen Abbruch. Die Spannung bleibt konstant und die Ereignisse milde schockierend.
Fazit:
Gute Unterhaltung für zwischendurch und als Einstieg in Lees Welt klar zu empfehlen.