„Der Sommer, in dem der Blitz mich traf“ ist eine lockere Fortsetzung des bereits 2017 ebenfalls bei Hanser erschienen Kinderbuches „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“. Manche Anspielungen sind verständlicher, wenn man das zuletzt genannte Buch ebenfalls gelesen hat. Ein Muss ist es aber nicht.
In
diesem Buch nun wird Annabelle auf dem Heimweg von der Schule im strömenden Regen von einem Blitz…mehr„Der Sommer, in dem der Blitz mich traf“ ist eine lockere Fortsetzung des bereits 2017 ebenfalls bei Hanser erschienen Kinderbuches „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“. Manche Anspielungen sind verständlicher, wenn man das zuletzt genannte Buch ebenfalls gelesen hat. Ein Muss ist es aber nicht.
In diesem Buch nun wird Annabelle auf dem Heimweg von der Schule im strömenden Regen von einem Blitz gestreift. Sie nimmt am Rande wahr, dass jemand auf ihren Brustkorb einschlägt und sie dann in Richtung ihres Zuhauses trägt. Körperlich behält sie keine schlimmen Folgen des Blitzschlags zurück, aber ihre üblichen Sinne sind geschärft und sie ist nun in der Lage, sich gefühlsmäßig mit Tieren zu verbinden, was besonders bei Hunden hilfreich ist, denn seltsamerweise verschwinden immer mehr Hunde aus der Gegend, auch Buster, der Hund ihres Bruders Henry. Annabelle macht sich daran, herauszufinden, was mit den verschwundenen Hunden geschehen ist. Ausgerechnet Andy, ein etwas älterer Mitschüler, der zuhause sehr schlecht behandelt wird und selbst ebenfalls einen sehr schlechten Ruf hat, ist ihr dabei eine Hilfe.
Ein spannendes und warmherzig erzähltes Kinderbuch, das im Jahr 1944 spielt. Ich empfehle es gerne. Die liebevolle Darstellung von Annabelles Familie gefällt mir sehr, auch das Vertrauen, das den Kindern entgegengebracht wird und der Freiraum, den man ihnen trotz der Pflichten, die sich auch haben, einräumt.