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Toulon, 1730. Die Beziehung zwischen der jungen Mystikerin Catherine Cadière und ihrem Beichtvater, dem Jesuitenpater Jean-Baptiste Girard, eskaliert von spiritueller Ekstase zu einem landesweiten Skandal. Die Affäre wird augenblicklich zum politischen Krieg zwischen den Jesuiten und ihren jansenistischen Rivalen. Anwälte und Propagandisten nutzen Flugblätter, um die öffentliche Meinung zu manipulieren. Im Gerichtssaal von Aix-en-Provence muss ein Richter über das Schicksal zweier Seelen urteilen, während er verzweifelt versucht, die politische Ordnung Frankreichs zu wahren. Dieser Roman…mehr

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Produktbeschreibung
Toulon, 1730. Die Beziehung zwischen der jungen Mystikerin Catherine Cadière und ihrem Beichtvater, dem Jesuitenpater Jean-Baptiste Girard, eskaliert von spiritueller Ekstase zu einem landesweiten Skandal. Die Affäre wird augenblicklich zum politischen Krieg zwischen den Jesuiten und ihren jansenistischen Rivalen. Anwälte und Propagandisten nutzen Flugblätter, um die öffentliche Meinung zu manipulieren. Im Gerichtssaal von Aix-en-Provence muss ein Richter über das Schicksal zweier Seelen urteilen, während er verzweifelt versucht, die politische Ordnung Frankreichs zu wahren. Dieser Roman taucht in die Abgründe ein, in denen göttliche Führung, Suggestion und Missbrauch aufeinandertreffen - und in denen die Wahrheit zur ersten politischen Waffe wird. ________________________________________ Ein historischer Roman über theologische Intrigen, weibliche Mystik und die Geburt der Mediengesellschaft im 18. Jahrhundert.

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Autorenporträt
Hélène Claire Maréchal, eine belgische Autorin und Historikerin, gilt als Spezialistin für die Aufarbeitung ungesühnter politischer Verbrechen aus der Zeit des Kalten Krieges. Sie beschäftigt sich unter anderem mit Zeitgeschichte und Rechtswissenschaften. In ihrer Arbeit konzentriert sie sich auf die Dynamik zwischen staatlicher Sicherheit, Justiz und politischen Extremisten nach 1945. Ihr Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Faktoren wie Angst, Intrige und institutionelle Korruption die Rechtsstaatlichkeit in den frühen Nachkriegsjahren beeinflussen konnten.