Alex hat gelernt zu überleben, aber nicht zu leben. Seit dem gewaltsamen Verlust seiner kleinen Schwester Vintra wird sein Alltag von Schuld, Wut und unausgesprochenen Fragen bestimmt. Er klammert sich an Kontrolle, doch unter der Oberfläche wächst etwas Dunkles, das er weder leugnen noch vollständig unterdrücken kann. Als Visionen und Träume beginnen, ihn zu verfolgen und ihm Macht, Antworten und Hoffnung versprechen, gerät Alex auf einen gefährlichen Weg. Begegnungen mit alter Magie, verborgenen Kräften und einer scheinbaren Verbündeten ziehen ihn immer tiefer in eine Welt jenseits des Sichtbaren. Was zunächst wie ein Ausweg aus seiner Verzweiflung wirkt, entpuppt sich als Prüfung seiner moralischen Grenzen und seiner Identität. Mit jeder Entscheidung wächst seine Stärke und zugleich der Preis, den er dafür zahlen muss. Wut wird zur Ressource, Hoffnung zur treibenden Kraft, Manipulation zur unsichtbaren Konstante. Alex muss erkennen, dass Macht nicht heilt, sondern verstärkt, was bereits in ihm lebt. Der Kampf, den er führt, richtet sich nicht nur gegen äußere Gegner, sondern gegen sich selbst. Die Dunkelheit, die ich wurde ist der Auftakt der Reihe Schattenseiten und erzählt eine düstere, psychologisch geprägte Fantasygeschichte über Verlust, Schuld und die gefährliche Verlockung von Macht. Der Roman begleitet keinen klassischen Helden, sondern einen Menschen, der Schritt für Schritt zu dem wird, wovor er sich selbst am meisten fürchtet. Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die erwachsene Fantasy mit emotionaler Tiefe schätzen, klare Gut-gegen-Böse-Grenzen hinterfragen und Geschichten suchen, die nachhallen statt zu trösten. Es ist eine Geschichte über Entscheidungen und ihre Konsequenzen und über die Frage, wie weit man gehen darf, bevor man sich selbst verliert.
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