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Götteropfer - ein Ritual, das in vielen Kulturen zu finden ist, unabhängig von Zeit, Ort oder religiöser Ausprägung. Ob in prunkvollen Tempeln, auf staubigen Opferstätten oder im Verborgenen vollzogen: Immer steht die Vorstellung im Raum, ein übernatürliches Wesen müsse besänftigt, korrumpiert oder geehrt werden - mit dem Wertvollsten, das der Mensch geben kann. Doch was bedeutet es, wenn die Gabe nicht symbolisch, sondern real ist? Wenn Blut, Schmerz und Tod zum Medium zwischen Menschen und ihren Göttern werden? Die historische Spur führt von frühen agrarischen Gemeinschaften über die…mehr

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Produktbeschreibung
Götteropfer - ein Ritual, das in vielen Kulturen zu finden ist, unabhängig von Zeit, Ort oder religiöser Ausprägung. Ob in prunkvollen Tempeln, auf staubigen Opferstätten oder im Verborgenen vollzogen: Immer steht die Vorstellung im Raum, ein übernatürliches Wesen müsse besänftigt, korrumpiert oder geehrt werden - mit dem Wertvollsten, das der Mensch geben kann. Doch was bedeutet es, wenn die Gabe nicht symbolisch, sondern real ist? Wenn Blut, Schmerz und Tod zum Medium zwischen Menschen und ihren Göttern werden? Die historische Spur führt von frühen agrarischen Gemeinschaften über die Hochkulturen Mesoamerikas bis in mittelalterliche und sogar moderne Praktiken. Sie zeigt, wie aus einer Handlung, die angeblich göttlichen Willen erfüllt, ein soziales, politisches und psychologisches Machtinstrument wurde. Dieses Buch untersucht die kulturellen Ursprünge und die innere Logik der Götteropfer. Es fragt, warum Menschen Götter erfanden, die nach Blutvergießen verlangten, und wie diese Vorstellungen über Jahrtausende weitergetragen wurden - oft angepasst, doch im Kern unverändert. Es geht um das Zusammenspiel aus Glauben, Angst, Macht und Ritual, um das Menschenopfer als >Währung< in einem System ohne irdische Instanz. Ein Blick in einen Spiegel, der weit in die Vergangenheit reicht - und dabei zeigt, dass manches Muster noch immer nicht verblasst ist.

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Autorenporträt
Lutz Spilker wurde am 17.2. des Jahres 1955 in Duisburg geboren. Bevor er zum Schreiben von Büchern und Dokumentationen fand, verließen bisher unzählige Kurzgeschichten, Kolumnen und Versdichtungen seine Feder. In seinen Veröffentlichungen befasst sich Lutz Spilker vorrangig mit dem menschlichen Bewusstsein und der damit verbundenen Wahrnehmung. Ihn fasziniert die Tatsache, dass zu jeder weiteren Sekunde neue Erkenntnisse existieren. »Ich liebe die Sprache: Sie vermag zu streicheln, zu liebkosen und zu Tränen zu rühren. Doch sie kann ebenso stachelig sein, wie der Dorn einer Rose und mit nur einem Hieb zerschmettern.«