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»Raif ist ein Träumer und Zauderer, der sich wenig zutraut und der einer ungleich willensstärkeren Frauengestalt verfällt. Freilich bietet sich die Frau ihrem Verehrer nur an, um ihn praktisch mit der gleichen Geste - was bei Raif umso besser funktioniert, als ihn vermeintliche Avancen der stolzen und eigenwilligen Unnahbaren schon von selbst aus dem Konzept werfen. Das beglückend-quälerische gegenseitige Umkreisen durchbricht dann - einmal mehr - die Frau und führt damit die Katharsis der Beziehung herbei. Alis zutiefst verletzliche Liebende haben einiges nach wie vor Bedenkenswerte zu sagen - und sei es nur ein Juwel wie der Satz: 'Ich war einfach zu glückselig, um lachen zu können; ich nahm mein Glück ernst.'« Angela Schader / Neue Zürcher Zeitung
»Alis Zeitgenossen werden in Die Madonna im Pelzmantel eigene und nationale Erschütterungen durch Atatürks gewaltiges Modernisierungsprogramm erkannt haben, gespiegelt in einem Berlin, das nach dem Ersten Weltkrieg jeden Halt verloren hat. So schenkt das Buch heutigen Lesern eine dreifache Perspektive: auf die damalige Türkei, das damalige Berlin und eine zeitlose und ergreifende Liebesgeschichte.« Jörg Plath / Deutschlandradio Kultur
»Wie eng verbunden innigste Nähe und tiefste Fremdheit sind, erzählt Sabahattin Ali in einer aufwühlenden Geschichte von Liebe und Verlust. Er zeigt seine Protagonisten als von der Gesellschaft Gefangene und von unkontrollierbaren Leidenschaften Getriebene.« Christine Lötscher / Tages-Anzeiger
»Alis Romane sind bei aller Poesie höchst genaue Gesellschaftsporträts. Sein Stil ist so schnörkellos gegenwärtig, und von Ute Birgi so luzide übersetzt, dass die Geschichte großen Sog entfaltet.« Christiane Schlötzer / Süddeutsche Zeitung
»...Eine der schönsten und traurigsten Liebesgeschichten, die ganz verrückt endet, und es ist wirklich ein ganz besonderes Buch.« Peter Hamm / Literaturclub, SRF1
»Sabahattin Ali versteht es, von den Gezeiten der Psyche zu erzählen. Vor allem Stimmungsschwankungen und kleine atmosphärische Verschiebungen sind großartig beschrieben. Sein Ton ist ebenso diskret und spröde wie der Charakter seines Helden, und das verleiht dem Roman seine Wirkung.« Maike Albath / Frankfurter Rundschau








