Nicht alles für den Laien interessant
Seitdem im Februar 2019 ein Kater in unseren Haushalt eingezogen ist, finde ich Katzen extrem interessant. Denn unser Kater Max und wir lernen uns jeden Tag besser kennen, wir lernen auch nach fast 7 Jahren immer noch voneinander und ich glaube, das hört auch
nie auf.
Daher war ich sehr gespannt auf ein Buch, das sich mit Katzen als Therapietieren…mehrNicht alles für den Laien interessant
Seitdem im Februar 2019 ein Kater in unseren Haushalt eingezogen ist, finde ich Katzen extrem interessant. Denn unser Kater Max und wir lernen uns jeden Tag besser kennen, wir lernen auch nach fast 7 Jahren immer noch voneinander und ich glaube, das hört auch nie auf.
Daher war ich sehr gespannt auf ein Buch, das sich mit Katzen als Therapietieren beschäftigt. Merke ich doch, wie viel Liebe und Trost eine Katze spenden kann. Aber auch, wie eigensinnig sie sein kann, wenn es darum geht, wann sie die Zeit mit uns Menschen verbringt.
Auf alle meine Fragen, wie man eine Katze als Therapietier einsetzen kann, liefern mir die Autorinnen Renate Deimel, Karin Hediger und Roswitha Zink in ihrem Buch „Dr. Katze – Therapie auf samtenen Pfoten“ eine Antwort. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie Ihre beiden Katzen Jonathan und Fuchur im Kinderhospiz Lichtblickhof die Therapeutinnen unterstützen und wertvolle Arbeit leisten. Es ist den Autorinnen sehr gut gelungen, mir hiervon einen Eindruck zu vermitteln.
Auch konnte ich immer wieder sehr gut meine Katzenerfahrungen mit denen im Buch vergleichen, sodass es mir möglich war, nachzuvollziehen, warum neben Pferden und Hunden auch Katzen für die Therapie geeignet sind. Die Ausbildung zum Therapeuten mit Therapietieren wird im Buch ebenfalls angesprochen und es wird zudem erläutert, warum es wichtig ist, neben der Therapeutischen Ausbildung noch die Zusatzausbildung zu erwerben. Da es während der Sitzung jederzeit notwendig ist, das Wohl des Patienten sowie des Tieres im Blick zu haben.
Für mich als interessierte Laiin gab es Wiederholungen, die ich nicht gebraucht hätte und die mich beim Lesen ausgebremst haben. Da ich zudem keine therapeutische Ausbildung habe, waren die beruflichen Ausführungen für mich auch nur teilweise interessant.
Als Katzenliebhaberin habe ich das Buch gerne gelesen und dabei auch wieder einiges Neues und Interessantes über Katzen gelernt. Das Buch zählt für mich nicht zu den MUSS-Büchern, wenn man Katzen liebt, sondern zu den KANN-Büchern.