Der Roman behandelt eine Vater-Sohn Beziehung über den Zeitraum eines guten Jahres. Vor der Kulisse von Frankfurt am Main wird zuerst aus Sicht des Vaters erzählt, ein Wissenschaftler am Institut für Entwicklungsökonomie in Frankfurt, der ein wenig "eingetrocknete" persische Wurzeln hat.
Anschließend wechselt der Autor nach Peru und in die Persektive des Sohnes, der sich, 18/19 Jahre alt,…mehrDer Roman behandelt eine Vater-Sohn Beziehung über den Zeitraum eines guten Jahres. Vor der Kulisse von Frankfurt am Main wird zuerst aus Sicht des Vaters erzählt, ein Wissenschaftler am Institut für Entwicklungsökonomie in Frankfurt, der ein wenig "eingetrocknete" persische Wurzeln hat. Anschließend wechselt der Autor nach Peru und in die Persektive des Sohnes, der sich, 18/19 Jahre alt, überhaupt kein Interesse mehr an einem Abitur, unglücklich verliebt und unsäglich gestresst, auf eine gemeinsame Reise mit seinem Vater einlässt. Djafari bringt uns seine Protagonisten nah, indem er Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt beider gewährt, es aber immer versteht das ganze durchgängig spannend zu halten, indem er fortlaufend kleine Bausteinchen aus der Vergangenheit einsetzt. Ich fühle mich von seiner Erzählart regelrecht eingelullt und mochte einfach immer nur weiterlesen. In kleinen Rückblenden erfahren wir etwas über die Familie und den beruflichen Werdegang des Vaters. Daran gemessen erklären sich die Wege der beiden Protagonisten. Djafari ist ein so warmherziger feiner Erzähler!