Christine Winter konfrontiert ihre kurz nach DDR-Gründung geborene Heldin am Ende der 90er Jahre mit ihren verinnerlichten Werten und Vorstellungen vom Leben einschließlich ihres schwierigen Verhältnisses zu Männern, und begleitet sie bei ihrer Suche nach Orientierung in einer für sie neuen, oftmals verstörenden Gesellschaft. Mit Erstaunen stellt diese Frau fest, welch gläubige Sozialistin sie war, wie lange es dauerte, bis sie wagte, ihren eigenen Augen zu trauen. Ihre Erinnerungen führen sie völlig ungeordnet zu Orten und Ereignissen, die tief in ihr verschüttet waren. Die Bruchstücke fügen sich zu einem Bild, das zwar Lücken hat, dessen Farben zuweilen verwaschen sind, das aber dennoch eine Vorstellung davon vermittelt, wie es sich anfühlt, in den 50er und 60er Jahren in jenem Land aufzuwachsen, dessen Prägungen lebenslang nicht zu verleugnen sind.
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