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  • Format: ePub

Edith Whartons "Gespenstergeschichten" stellt eine Sammlung feinsinniger und zugleich eindringlicher Schauergeschichten dar, die nicht auf oberflächliche Effekte des Schreckens setzen, sondern vielmehr durch Atmosphäre, subtile Spannung und das Unausgesprochene wirken. Wharton, als Meisterin der psychologischen Beobachtung, verdeutlicht darin, dass der eigentliche Grusel häufig im Zwischenraum des Gesagten und in den Andeutungen verborgen liegt. Bereits zu ihrer Zeit erfreuten sich diese Erzählungen großer Beliebtheit, da sie ein neues Verständnis des Unheimlichen prägten: weniger das…mehr

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Produktbeschreibung
Edith Whartons "Gespenstergeschichten" stellt eine Sammlung feinsinniger und zugleich eindringlicher Schauergeschichten dar, die nicht auf oberflächliche Effekte des Schreckens setzen, sondern vielmehr durch Atmosphäre, subtile Spannung und das Unausgesprochene wirken. Wharton, als Meisterin der psychologischen Beobachtung, verdeutlicht darin, dass der eigentliche Grusel häufig im Zwischenraum des Gesagten und in den Andeutungen verborgen liegt. Bereits zu ihrer Zeit erfreuten sich diese Erzählungen großer Beliebtheit, da sie ein neues Verständnis des Unheimlichen prägten: weniger das Spektakel des Übernatürlichen als vielmehr die psychologische Wirkung des Unerklärlichen. Gerade diese Raffinesse machte die Texte zu einem wichtigen Einfluss auf spätere Autorinnen und Autoren, die in Whartons Kunst des Andeutens und Verschweigens ein Vorbild fanden. Bis heute gelten die Geschichten daher als bedeutende Meilensteine der modernen Schauerliteratur. In "Die Glocke der Zofe" etwa wird ein altes Herrenhaus von einer unheimlichen Präsenz durchzogen, die sich in einer merkwürdigen Glocke bemerkbar macht. Die junge Protagonistin versucht, den Ursprung dieses Geräuschs zu ergründen - und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis. "Allerseelen" führt uns in eine stille Stadt, in der ein Mann eine Frau wiederzutreffen glaubt, die eigentlich nicht mehr leben dürfte. Die Begegnung ist schaurig-romantisch und stellt die Grenzen zwischen Erinnerung, Sehnsucht und Spuk infrage. In "Danach" wird ein harmloser Dialog zu einem verstörenden Mysterium, als die Bewohner eines Landhauses entdecken, dass die wahre Bedeutung ihrer Worte erst viel später deutlich wird - mit unheimlicher Konsequenz. Besonders atmosphärisch ist "Kerfol": Hier treiben nicht Menschen, sondern gespenstische Hunde ihr Unwesen. Eine Besucherin erlebt, wie die Tiere ein uraltes Verbrechen in Erinnerung rufen. In "Die Augen" wird ein Mann von einem unsichtbaren Blick verfolgt - und wir erleben, wie ein einfaches Motiv wie ein Paar starrender Augen zur Quelle tiefster Angst werden kann. "Der Triumph der Nacht" spielt mit dem Motiv des Doppelgängers: Ein junger Mann trifft auf eine Erscheinung, die seine Sicht auf Freundschaft und Loyalität erschüttert. Auch "Verhext" zeigt, wie Aberglaube, weibliche Rivalität und die Macht der Vorstellungskraft zu einem gefährlichen Gemisch werden können. Schließlich bringt uns "Eine Reise" in die klaustrophobische Enge eines Zugabteils, in dem ein Witwer versucht, mit seiner Trauer fertigzuwerden - doch seine Mitreisende ist vielleicht nicht so lebendig, wie es scheint. Diese Geschichten sind bis heute bemerkenswert, erschreckend und fesselnd, weil Wharton gesellschaftliche Konventionen, verdrängte Emotionen und das Unsichtbare in atmosphärisch dichte Spukerzählungen verwandelt. Anstatt auf plakativen Schrecken zu setzen, erschafft sie subtile psychologische Spiegelungen unserer tiefsten Ängste: Einsamkeit, Schuld, Verlust und unausgesprochene Sehnsucht. Gerade durch diese meisterhafte Verbindung von Gesellschaftskritik und psychologischem Schauer wurden ihre Texte zu Inspirationsquellen für Autoren wie Henry James oder Shirley Jackson - und entfalten noch immer ihre unheimliche Wirkung. Diese Übersetzung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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Autorenporträt
Wharton, EdithEdith Wharton wurde am 24. Januar 1862 in New York geboren. Sie wuchs in gehobenen Kreisen auf und genoß eine hervorragende Ausbildung. Später unterwarf Wharton in ihren Werken die feine Gesellschaft immer wieder strenger Kritik. Große Teile ihrer Kindheit verbrachte sie in Frankreich, Deutschland und Italien. 1907 siedelte Wharton nach Paris über, wo sie eine Zeit sexueller Befreiung erlebte. In Paris widmete sie sich intensiv der Schriftstellerei; sie schrieb Romane, Erzählungen und Reiseberichte. Während des Ersten Weltkrieges schrieb sie Kriegsberichte für amerikanische Zeitungen und engagierte sich in Flüchtlingslagern. 1921 reiste sie zum letzen Mal in die USA, um den Pulitzerpreis für Age of Innocence (1920) entgegenzunehmen. Den Rest ihres Lebens verbrachte Wharton in Frankreich, wo sie Freundschaften u.a. mit Hemingway und Roosevelt pflegte. Sie starb am 11. August 1937 bei Paris.