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War Goethe, wie Nietzsche einst schrieb, tatsächlich ein »Zwischenfall ohne Folgen« in der deutschen Kultur?Gustav Seibts Einlassungen zu Goethe zählen zum Erhellendsten und,Geistreichsten, was u¿ber den Dichter geschrieben worden ist. Er nimmtmdessen Bemu¿hen, eingebunden in seine Zeit zu wirken, Teil eines harmonisch gefu¿gten Ganzen zu sein, als Ausgangspunkt fu¿r seine Streifzu¿ge in klassisches und unklassisches Gelände.Anspielungsreich und vielschichtig macht er Goethes offensichtliche und verdeckte Einflu¿sse auf spätere Generationen sichtbar. Mit Erkundungen zu Jakob Burckhardt,…mehr

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Produktbeschreibung
War Goethe, wie Nietzsche einst schrieb, tatsächlich ein »Zwischenfall ohne Folgen« in der deutschen Kultur?Gustav Seibts Einlassungen zu Goethe zählen zum Erhellendsten und,Geistreichsten, was u¿ber den Dichter geschrieben worden ist. Er nimmtmdessen Bemu¿hen, eingebunden in seine Zeit zu wirken, Teil eines harmonisch gefu¿gten Ganzen zu sein, als Ausgangspunkt fu¿r seine Streifzu¿ge in klassisches und unklassisches Gelände.Anspielungsreich und vielschichtig macht er Goethes offensichtliche und verdeckte Einflu¿sse auf spätere Generationen sichtbar. Mit Erkundungen zu Jakob Burckhardt, Fontane, William Gaddis, Arno Borst, seinenÜberlegungen zu Geschichtsschreibung, Außenseitertum, aber auch zu Humor und Lachen knu¿pft er ein filigranes Netz aus Bezu¿gen und Wahlverwandtschaften.Goethes Autorität zieht sich dabei als roter Faden durch das Buch. Sie taugt nicht zur Bevormundung, vielmehr erwächst sie, wie hier gezeigt wird, aus einem außerordentlich reichen, beispielhaft gelungenen und Sprache gewordenen Leben.

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Autorenporträt
Seibt, GustavGustav Seibt, geboren 1959 in München, lebt heute in Berlin. Er war Redakteur bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung, Autor der ZEIT und arbeitet seit 2001 für die Süddeutsche Zeitung.1995 wurde ihm der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa, 1999 der Hans-Reimer-Preis der Warburg Stiftung, 2011 der Deutsche Sprachpreis und 2012 der Friedrich-Schiedel-Literaturpreis verliehen. Von ihm erschienen sind u. a. »Rom oder Tod. Der Kampf um die italienische Hauptstadt« (2001), »Goethe und Napoleon. Eine historische Begegnung « (2008) und bei zu Klampen »Canaletto im Bahnhofsviertel. Kulturkritik und Gegenwartsbewußtsein« (2005) sowie »Deutsche Erhebungen. Das Klassische und das Kranke« (2008). Bei zu Klampen veröffentlichte er »Canaletto im Bahnhofsviertel« (2005), »Deutsche Erhebungen« (2008) und »Goethes Autorität« (2013).
Rezensionen
'Der vielfach ausgezeichnete Feuilletonist Gustav Seibt verfügt über einen schönen, klaren Schreibstil und profundes Wissen. Er kennt sich aus - auch in entlegenen Gefilden.' Ronald Meyer-Arlt, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 11. April 2013 'Es sind geisteswissenschaftliche Essays unterschiedlicher Thematik, und alle sind lesenswert. Geschrieben sind sie (.) in eleganter, gehobener Standardsprache, so dass sie einem weiten Leserkreis zugänglich sind.' 'Ein sehr gelehrtes Büchlein, das mitunter auch schon mal tiefer ins Detail geht, als man es bei diesem kleinen Format erwartet hätte.' Thomas Claer in: Justament - Zeitschrift für Juristen, September 2013 'Diese Akribie hat etwas Beeindruckendes.' Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. November 2013 Gerhard Müller in: Literaturkritik.de, 10. Juli 2013