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"Hoffnungslose Geschlechter", ein bemerkenswertes Werk von Herman Bang, ist ein herausragendes Beispiel für den literarischen Naturalismus. Der Roman schildert die oft erbarmungslose soziale Dynamik und die tief verwurzelten Zwänge, die das Leben der Protagonisten bestimmen. Bangs meisterhafte Schilderungen enthüllen die enttäuschende Realität und die oft tragischen Kämpfe der Figuren in einer Gesellschaft, die vor allem von Vorurteilen und sozialen Barrieren geprägt ist. Der Autor wählt eine direkte und klare Sprache, die die Intensität und Dramatik des Erzählten verstärkt und die Leser in…mehr

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Produktbeschreibung
"Hoffnungslose Geschlechter", ein bemerkenswertes Werk von Herman Bang, ist ein herausragendes Beispiel für den literarischen Naturalismus. Der Roman schildert die oft erbarmungslose soziale Dynamik und die tief verwurzelten Zwänge, die das Leben der Protagonisten bestimmen. Bangs meisterhafte Schilderungen enthüllen die enttäuschende Realität und die oft tragischen Kämpfe der Figuren in einer Gesellschaft, die vor allem von Vorurteilen und sozialen Barrieren geprägt ist. Der Autor wählt eine direkte und klare Sprache, die die Intensität und Dramatik des Erzählten verstärkt und die Leser in die oft trostlosen Existenzen seiner Charaktere entführt. Mit stimmungsvollen Beschreibungen und einem unbestechlichen Auge für Details gelingt es Bang, die Einsamkeit und Verzweiflung seiner Protagonisten eindrucksvoll einzufangen. Herman Bang, einer der bedeutendsten dänischen Autoren des späten 19. Jahrhunderts, wurde stark von den gesellschaftlichen Umbrüchen und der aufkommenden Moderne seiner Zeit beeinflusst. Seine eigenen Erfahrungen mit Ausgrenzung und gesellschaftlichem Druck prägten seine literarische Stimme und verleihen seinen Werken eine einzigartige emotionale Tiefe. Bangs persönlicher Blick auf Themen wie Identität, Isolation und sozialen Konformitätsdruck bietet einen faszinierenden Einblick in die psychologischen Hintergründe und Motive seiner Figuren. Dieses Werk wird nicht nur Leser ansprechen, die sich für die literarische Strömung des Naturalismus interessieren, sondern auch jene, die ein tiefes Verständnis für die Komplexität menschlicher Beziehungen und die subtilen Zwänge der Gesellschaft suchen. Herman Bangs "Hoffnungslose Geschlechter" offenbart die zeitlosen Themen von Hoffnungslosigkeit und Überlebenskampf in einer scheinbar übermächtigen sozialen Struktur und liefert wertvolle Reflexionen über die Beständigkeit der menschlichen Natur. Es ist ein Muss für jeden, der die Kraft und Raffinesse realistischer Darstellung in der Literatur schätzt.

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Autorenporträt
Herman Bang (1857 bis 1912) entstammte einer alten dänischen Familie. Mit 20 Jahren brach er sein Studium der Staatswissenschaften ab und wurde als Kolumnist in kurzer Zeit einer der bekanntesten Journalisten des Landes. Sein erster Roman "Hoffnungslose Geschlechter" löste 1880 einen Skandal aus; der Durchbruch als Literat gelangt Bang erst mit dem Roman "Am Wege"(1886), der ihn nach seinem Erscheinen in Deutschland - allerdings erst 1898 - schnell berühmt machte. Sein offen homosexuelles Auftreten brachte ihm in seiner Heimat immer wieder Probleme ein. So ging er regelmäßig auf Reisen, unternahm Tourneen als Rezitator durch Nord- und Osteuropa, lebte Mitte der 1880er Jahre und noch einmal 1907 auch in Berlin. Ein Artikel über die deutsche Kaiserfamilie hatte Bang jedoch 1886 eine Verurteilung wegen Majestätsbeleidigung eingebracht und seine Aussichten auf eine journalistische Karriere in Deutschland zerstört. 1912 befand er sich auf einer Vortragsreise in den USA, wo er in Utah v

öllig erschöpft und ausgebrannt mit nur 54 Jahren starb.