"In der Liebe und beim Weihnachts-Tingeltangel ist alles erlaubt, richtig?"
Kapitel 8, Cole
Nach 10 Jahren kehren Storee und ihre Schwester Taran zurück nach Kringletown, um ihre Tante nach einem Sturz zu unterstützen. Doch Tante Cindy hat andere Pläne: Storee soll statt ihr am Kringle-Wettbewerb
teilnehmen und ihr endlich den ersten Platz erobern!
Kringletown liebt Weihnachten und zelebriert…mehr"In der Liebe und beim Weihnachts-Tingeltangel ist alles erlaubt, richtig?"
Kapitel 8, Cole
Nach 10 Jahren kehren Storee und ihre Schwester Taran zurück nach Kringletown, um ihre Tante nach einem Sturz zu unterstützen. Doch Tante Cindy hat andere Pläne: Storee soll statt ihr am Kringle-Wettbewerb teilnehmen und ihr endlich den ersten Platz erobern!
Kringletown liebt Weihnachten und zelebriert es wie kein anderer Ort! Der Bewerb ist der Höhepunkt, da werden Zuckerstangen gezogen, Stollen gebacken, Geschenke verpackt und Weihnachtssocken genäht. Und dazu gehören auch Auftritte auf der Bühne, was Storee seit einem schrecklichen Erlebnis vor 10 Jahren Angstschauer über den Rücken jagt.
Als Cole, der Nachbarsjunge, mit dem Storee früher befreundet war, von Storees Teilnahme erfährt, ist klar: Er als Weihnachtsmuffel wird auch an dem Bewerb teilnehmen und ihn gewinnen, denn Storee gönnt er den Sieg sicher nicht!
Hach, was für wunderschöne Elemente! Ein Ort, der sich mit Haut und Haaren den Weihnachtsfeierlichkeiten verschrieben hat, Freunde, die zu Feinden wurden und sich in einem weihnachtlichen Duell messen, heiße Schokolade. Ich habe mich so auf die Geschichte gefreut!
Schon beim Loslesen musste ich schmunzeln, denn wie im Grinch läutet eine Erzählerin die Kapitel ein, verrät in Reimen, was nun passieren wird - und interagiert dabei mit Cole. Diese Teile empfand ich als sehr unterhaltsam und gut gemacht.
Tja, leider hat sie der Rest dann schlimmer gezogen als der Zucker, der am Haken hängt. Kurz nach der Hälfte wurde auch den Protagonisten klar, was der geneigte Leser von Beginn an weiß, dass sie eigentlich zusammengehören. Als ich mir dann dachte, was kommt jetzt noch, kippte der Roman plötzlich in ein ganz anderes Genre. Jetzt bin ich ohnehin kein großer Fan von spicy Szenen, aber von Spemmafäden, die in Münder ... ich erspare euch die Details (und nein, es ist kein Tippfehler, ich will nur nicht, dass die Rezi gesperrt wird). Und selbst Fans von pikanteren Szenen wollen in einem lustigen Weihnachts-Liebesroman wohl kaum von ledernen Rentier-Zaumzeugen lesen, die als Fesseln benutzt werden. Ich empfand es einfach nur als skurril und unnötigen Seitenfüller.
Wie immer sorgen diese Begegnungen auf einmal für große Liebe und tiefe Verbundenheit, was ich noch nie verstanden habe. Dann noch die üblichen und vorhersehbaren Verwicklungen, gähn.
Am Ende tritt der Wettbewerb in den Hintergrund, und Tante Cindy überrascht noch mit einer Offenbarung, mit der ich wirklich nicht gerechnet habe. Für mich war sie weder glaubwürdig noch nötig.
Bei all den vielen Seiten blieben die Protagonisten für mich trotzdem flach. Vor allem Storees Schwester Taran und ihre Beweggründe konnte ich nicht nachvollziehen.
Meins wars leider gar nicht.
Fazit:
Was eine lustige Weihnachtsromanze verspricht, zieht sich, die Protagonisten bleiben flach, dafür wird nicht mit spicy Szenen gespart - meins wars nicht.