Die internationale Verteilung von Erwerbsarbeit mit Unterstützung von Informations- und Telekommunikationstechnologien (IT) hat neue Herausforderungen für die Arbeitsorganisation und ihre institutionelle Ordnung gebracht. Esther Riuz Ben zeigt, welche verschiedenen Professionalitätsformen in internationalen Arbeitsfeldern entstehen, um Unsicherheiten und neue Möglichkeiten der Arbeitspraxis und Wissenstransformation zu konfrontieren. Wie die Ergebnisse der empirischen Untersuchung in sechs multinationalen IT Unternehmen zeigen, entwickeln sich unterschiedliche Professionalitätsformen in engem Zusammenhang mit Karrieren und Segregationsmustern. Wissensbedürfnisse bilden die Grundlage für die Definition und Bewertung von Arbeit und Expertise, an denen entlang unterschiedliche Asymmetriekombinationen (wie Geschlecht, Nationalität, Alter und Generativität) zwischen MitarbeiterInnen entstehen.
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