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Zwischen einem jüdischen Staat und einer liberalen Demokratie besteht ein eklatanter Widerspruch, sagt der israelische Philosoph Omri Boehm. Denn Jude ist, wer "jüdischen Blutes" ist. In einem großen Essay entwirft er die Vision eines ethnisch neutralen Staates, der seinen nationalistischen Gründungsmythos überwindet und so endlich eine Zukunft hat.
In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich Israel dramatisch verändert: Während der religiöse Zionismus immer mehr Zuspruch erfährt, fehlt es der Linken an überzeugenden Ideen und Konzepten. Die Zwei-Staaten-Lösung gilt weithin als gescheitert.
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Produktbeschreibung
Zwischen einem jüdischen Staat und einer liberalen Demokratie besteht ein eklatanter Widerspruch, sagt der israelische Philosoph Omri Boehm. Denn Jude ist, wer "jüdischen Blutes" ist. In einem großen Essay entwirft er die Vision eines ethnisch neutralen Staates, der seinen nationalistischen Gründungsmythos überwindet und so endlich eine Zukunft hat.
In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich Israel dramatisch verändert: Während der religiöse Zionismus immer mehr Zuspruch erfährt, fehlt es der Linken an überzeugenden Ideen und Konzepten. Die Zwei-Staaten-Lösung gilt weithin als gescheitert. Angesichts dieses Desasters plädiert Omri Boehm dafür, Israels Staatlichkeit neu zu denken: Nur die Gleichberechtigung aller Bürger kann den Konflikt zwischen Juden und Arabern beenden. Aus dem jüdischen Staat und seinen besetzten Gebieten muss eine föderale, binationale Republik werden. Eine solche Politik ist nicht antizionistisch, sondern im Gegenteil: Sie legt den Grundstein für einen modernen und liberalen Zionismus.


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Autorenporträt
Omri Boehm, geboren 1979 in Haifa, studierte in Tel Aviv und diente beim israelischen Geheimdienst Shin Bet. In Yale promovierte er über "Kants Kritik an Spinoza", heute lehrt er als Professor für Philosophie an der New School for Social Research in New York. Er ist israelischer und deutscher Staatsbürger, hat u.a. in München und Berlin geforscht und schreibt über israelische Politik in Haaretz, Die Zeit und The New York Times..
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Omri Boehm, der als Professor in New York unter anderem Kant, Descartes und Spinoza behandelt, ist einer der wenigen jüdisch-israelischen Intellektuellen, der die Möglichkeit eines zugleich jüdischen und demokratischen Staates offen infrage stellt. In seinem Buch konstatiert er nun das endgültige Scheitern einer tragfähigen Zwei-Staatenlösung und plädiert für die Umwandlung des Landes von einem jüdischen Staat in eine föderale, binationale Republik: „Die militärische Besatzung des Westjordanlands und die Belagerung des Gazastreifens werden beendet. Zwei Staaten, Israel und Palästina, werden in der geografischen Einheit, die sich zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer erstreckt, zu einer Föderation mit einer gemeinsamen Verfassung vereint.“ Seine Vision nennt Boehm „Republik Haifa“, da die Hafenstadt schon heute einen Vorgeschmack auf ein gleichberechtigtes arabisch-jüdisches Zusammenleben böte. Binationale Staaten sind meist gescheitert (siehe Jugoslawien oder die sowjetische Föderation; selbst in einem demokratischen Staat wie Belgien gibt es Spannungen zwischen Flamen und Wallonen). Und dass die jüdisch-nationalistischen Parteien auf der einen sowie die Hamas auf der anderen Seite einen binationalen Staat zulassen, wird wohl eine Utopie bleiben.

© BÜCHERmagazin, Christiane von Korff
"[Das] wohl bedeutendste Buch zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts [...], das in den vergangenen Jahren erschienen ist." Micha Brumlik Die Zeit 20200702