Wien - September 1804. Prinz Louis Ferdinand von Preußen besucht die kaiserliche Residenz und wirbt, ohne jeden Auftrag, für ein preußisch-österreichisches Bündnis gegen Napoleon. Dabei trifft der Prinz - verwegener Offizier, begabter Komponist und exzellenter Pianist - nach einer ersten Begegnung in Berlin im Jahr 1796 erneut mit Ludwig van Beethoven zusammen. Louis Ferdinand knüpft bei seinem Besuch Verbindungen zu dem Kreis der Hocharistokraten und Diplomaten, die Beethoven protegieren, die den unbedingten Krieg gegen den Aggressor in Paris fordern und die wie Louis Ferdinand ein Leben zwischen Kunst und Krieg führen. Prinz Louis Ferdinand stirbt 1806 im Vorfeld der Schlacht bei Jena und Auerstädt den "Heldentod" und wird zum Mythos der preußischen Geschichte. In Wien bleibt sein Andenken durch Aufführungen seiner Kammermusikwerke lebendig. Die Publikation stellt Beethoven in seiner von Kriegen und Heroismus geprägten Lebenswelt dar. Sie beruht auf Quellen in europäischen Archiven und präsentiert neues Bildmaterial.
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