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  • Format: PDF

Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 11, Universität zu Köln (Institut für europäisches Wirtschaftsrecht), Veranstaltung: Schwerpunktseminar im Schwerpunkt Unternehmensrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit untersucht die Zulässigkeit und die Auswirkungen von Mehrheitsklauseln in Gesellschaftsverträgen von Personengesellschaften. Insbesondere wird analysiert, unter welchen Voraussetzungen gesellschaftsvertragliche Vereinbarungen, die eine einfache Mehrheit zur Beschlussfassung…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 11, Universität zu Köln (Institut für europäisches Wirtschaftsrecht), Veranstaltung: Schwerpunktseminar im Schwerpunkt Unternehmensrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit untersucht die Zulässigkeit und die Auswirkungen von Mehrheitsklauseln in Gesellschaftsverträgen von Personengesellschaften. Insbesondere wird analysiert, unter welchen Voraussetzungen gesellschaftsvertragliche Vereinbarungen, die eine einfache Mehrheit zur Beschlussfassung vorsehen, rechtswirksam sind und welche Konsequenzen sie sowohl innerhalb der Personengesellschaft als auch auf Beschlüsse von Kapitalgesellschaften mit höheren gesetzlichen Mehrheitserfordernissen haben. Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale BGH-Urteile: die "Otto"-Entscheidung (BGHZ 170, 283) zur Mehrheitsklausel in einer GmbH & Co. KG und die "Schutzgemeinschaftsvertrag II"-Entscheidung (BGHZ 179, 13) zur Mehrheitsklausel in einer Innen-GbR mit Auswirkungen auf Beschlüsse einer AG. Die Arbeit analysiert die Tatbestände und Entscheidungsgründe dieser Urteile und ordnet das Instrument der Mehrheitsklauseln in den gesellschaftsrechtlichen Kontext ein. Abschließend erfolgt eine problemorientierte Bewertung. Nach der gesetzlichen Grundregel (§ 119 Abs. 1 HGB) sind Gesellschafterbeschlüsse in Personengesellschaften grundsätzlich einstimmig zu fassen. Diese Regelung gilt nicht nur für die oHG, sondern über § 161 Abs. 2 HGB auch für die KG und somit für die GmbH & Co. KG. Entsprechendes gilt für die GbR nach § 709 Abs. 1 BGB. Auch in Kapitalgesellschaften bestehen häufig erhöhte Mehrheitserfordernisse zur Beschlussfassung (z. B. § 179 Abs. 2 Satz 1 AktG). Vor diesem Hintergrund stellt sich die zentrale Frage, ob diese gesetzlichen Bestimmungen zwingend oder dispositiv sind. Die Arbeit setzt sich mit der Bedeutung der Privatautonomie auseinander und beleuchtet deren Spannungsverhältnis zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit und Entscheidungsflexibilität in Gesellschaften.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

Autorenporträt
- seit Juli 2023: juristischer Vorbereitungsdienst (Referendariat) - OLG Bezirk Düsseldorf - seit April 2023: LL.M. - Student - 2017 - 2022: Studium der Rechtswissenschaften - CAU zu Kiel, Universität zu Köln - Universitärer Schwerpunkt: Unternehmensrecht - Schwerpunktarbeit: "Mehrheitsklauseln in Personengesellschaften anhand der Otto- und Schutzbereich II - Entscheidung des BGH" - Mag. iuris - seit 2018: WissMit in einem Notariat - seit 2018 / 2021: Mitglied der LawClinic der Universitäten Düsseldorf und Bonn sowie der Mietrechts-LawClinic der Universität zu Köln als (studentischer) Rechtsberater